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eine Form besitzen. Selbst da, wo unsre Sinne uns nicht mehrgestatten, die materiellen Theile wahrzunehmen, können wir unsnicht enthalten, ihnen Vccmuthungsweisc eine Form, eine gewisseLage im Raume bcizulegen, und reden daher von den Lichtthcilchcnals von kleinen Körpern, oder von den wellenartigen Oszillationendes Acthers, die wir nach Abmessungen im Raume zu bestimmensuchen. Aber statt daß die mathematische Betrachtung des Kör-pers allein bei seiner Gestalt und Größe stehen bleibt, statt daßder Raum keine andre Eigenschaften, als die der Größe und Ge-stalt besitzt, legen wir sogleich der Materie noch die zweite Ei-genschaft bei, dcn^Raum auszufüllen. In dem Punctedes Raumes, in welchem sich schon Materie befindet, kann keinandrer physischer Körper zugleich auch vorhanden sein, der eineverdrängt entweder den andern aus- seiner Stelle, oder jener hin-dert diesen, den Platz einzunchmcn, den er cinzunehmcn im Be-griff war. Wir nennen dieses die Undurchdringlichkeit derMaterie oder des physischen Körpers, und sehen auch diese alseine nothwendige Eigenschaft der Körper an. Obgleich cs hiernicht meine Absicht ist, in Untersuchungen einzugehen, die eigent-lich der Philosophie angehören, so kann ich doch nicht ganz dieBetrachtungen übergehen, die sich an diese Eigenschaft der Körperangeknüpft und zu der Behauptung geführt haben, die Materiehabe ihr Bestehen durch die vereinigte Wirkung anziehender undabstoßender Kräfte. Wir sind gewohnt, alles das, was eine Aen-dcrung in der Körperwelt hervorbringt, Kraft zu nennen, undebenso cs einer Kraft zuzuschreiben, wenn eine Aenderung des Zu-standes, die durch eine Kraft bewirkt werden sollte, gehindertwird. Da nun der eine Körper das Eindringen des andern inden von jenem eingenommenen Naum nicht gestattet, so schreibenwir beiden eine Kraft, das Eindringen zu hindern, eine abstoßendeKraft, Repulsivkraft zu. Besitzen aber die einzelnen Theile derMaterie eine solche Repulsivkraft, so müßten sie sich von einandertrennen, wenn nicht zugleich eine anziehende oder Attractivkrastwirksam wäre. In diesem Zuglcichwirken beider Kräfte suchen wirdaher den Grund des Bestehens der Materie in bestimmter Aus-dehnung und Dichtigkeit; aber wenn wir weiter gehen und sagenwollen, die Materie sei nichts anders, als der Conflict dieser Kräfte,