Druckschrift 
1 (1830)
Entstehung
Seite
13
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so verlieren wir uns in eine unauflösliche Dunkelheit, indem wiruns Kräfte nicht, als etwas für sich allein Vorhandenes, denkenkönnen, sondern sie als dem unbekannten Etwas, das wir Materienennen, anhaftend ansehcn. Ich weiß wohl, daß der Naturphi-losoph mit dieser Beschränkung jener Betrachtung nicht zufriedenist; aber der bloß bei den Erscheinungen stehen bleibende Physikerkann sich in das Gebiet pcncr Forschungen um so weniger hineinwagen, da der aus ihnen hcrvorgegangene Gewinn, weder nonSeiten vollendeter Zuverlässigkeit, noch von Seiten praktischerFruchtbarkeit, sich recht werthvoll gezeigt hat. Die Betrachtung,daß das Bestehen eines gegebnen Körpers in der Beschaffenheit, die ereinmal besitzt, auf solchen gegen einander wirkenden Kräften beruhe,daß daher eine äußere Kraft, indem sic die Attractivkraft durch einZusammcndrängcn unterstützt, oder mit der Nepulsivkraft durch einAuscinanderziehen zusammen wirkt, die Gestalt des Körpers an-dern könne, ist wenigstens nicht ganz unfruchtbar. Ucbrigens zeigtsich uns die Undurchdringlichkeit bei allen den Körpern, die sichunserer sinnlichen Wahrnehmung darbieten, augenscheinlich. Dringtgleich das Wasser in die Zwischenräume des Holzes, des Papicrcsein, so thut cs das doch nur so fern, als diese Zwischenräume nichtausgefüllt sind, oder als die in ihnen enthaltene Luft den von ihreingenommenen Platz verläßt, und wir sehcnAüesc in Form vonBlasen entweichen, wenn sie aus ihrem Platze fortgctrieben wird.Selbst die Lust ist also undurchdringlich, sie gestattet da, wo ihrkein Ausgang gelassen ist, nicht den Zutritt eines andern Körpers,welches man dadurch zu zeigen pflegt, daß man ein mit. Lust ge-fülltes Glas mit der ins Wasser getauchten Mündung in dieWasscrmasse hinab drückt, und wahrnchmcn laßt, daß das Wassernicht den Raum ausfüllt, den cs einnehmen würde, wenn mandie Lust entweichen ließe.

T h e i l b a r k c i t.

Eine dritte Eigenschaft legen wir als nothwendige Eigenschaftder Materie bei, die THeilbarkeit. Nicht bloß in der Vorstellungkönnen wir uns den Körper als in Thcile zerlegt denken, sonderner gestattet auch physisch eine Zcrthcilung. Wollen wir diese Ei-genschaft an die Kräfte anknüpfen, welche das Bestehen der