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Der größere Umschwung des Handels, die erhöhteReiselust durch die rasche Verbindung mit Antwerpen,Brussel und anderen Hauptstädten Belgiens, der durchden Ausbau der Bahn nach Ostende hcrbeigclockte Zugausländischer Besucher des Contincnts, sodann der er-niedrigte Tarif, machen eine beträchtliche Vermehrungdes gegenwärtigen Personen-Verkehrs nicht wahrschein-lich, sondern gewiß. Es darf mit Bestimmtheit auf43,000 Passagiere jährlich gerechnet werden, so daß täg-lich 66 Personen die Eisenbahn in der Richtung nach,so wie in der Richtung von Antwerpen durchlaufenmußten. Ter gegenwärtige Satz der preußischen Schncll-post von 10 Silbcrgroschen wäre auf 6 Silbcrgroschenfür Person und Meile zu erniedrigen-Für die Beförderung der Reisenden muß das engli-sche Dampfwagcn-Systcm angenommen werden, obgleichdasselbe nach den bisherigen Erfahrungen durch denraschen Verschleiß der Maschinen großen Aufwand er-fordert. Der jährliche Bedarf eines Dampfwagcns anLöhnung, Kohlen und Reparationen, von Stcphensonzu Lst. 270 veranschlagt, stieg in der Wirklichkeit ansetwa Lst. 2100. Ist nun zu hoffen, daß bald eineneue Entdeckung in der fortschaffendcn Mechanik diesenhohen Etat hcrabdrücke, so darf gleichwohl auf dieseHoffnung für jetzt eine Rechnung nicht gegründet wer-den. Und um ganz sicher zu gehen soll an Transport-kosten für die Person und die Meile 1 Silbcrgroschenin Abzug gebracht werden, so daß eine täglich mit 100Reisenden den Weg zwischen Antwerpen und Cöln zu-