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Sir Humphry Davy's Tröstende Bemerkungen auf Reisen, oder die letzten Tage eines Naturforschers
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Tempel im Sonnenscheine schimmern. Das blanetyrrhenische Meer begrenzte diese herrliche Scene,in welcher, bei aller Schönheit, keine vollkommeneRuhe herrschte, denn ein heilsames Lüftchen wehteaus Südwesten — ein wahrer Zephyr, dessenFrische und Stärke vorzugsweise um Mittag aus-nehmend balsamisch und lieblich waren; — esschien ein Athemzug, den der Frühling vom Som-mer gestohlen hatte. Niemals sah ich ein tiefe-res, glänzenderes Azur, als das jener Wogen,die sich gegen die Küste wälzten, und durch dasreine Weiß ihres Schaums noch dunkler hervor-traten. Die Bewegung, welche in der ganzenNatur herrschte, schien die eines aufathmendenund erwachende» Lebens. Durch das Rauschender mächtigen Pinie über uns, und durch dasRaffeln ihrer bewegten Fruchtzapfen tönte dieMusik zahlloser Vögel hindurch, welche überallum uns her die Bäume belebten; ja selbst dasGurren der Turteltauben drang vernehmlicher inunser Ohr, als das Brausen der fernen Wogenoder als das Säuseln der Winde, so daß in die-sem Wettstreite der Natur die Stimme der Liebevorwaltete. Das Herz tief gerührt von dieseraußerordentlichen Scene, stiegen wir zu den Ruinen