Dritter Dialog.
Der Unbekannte.
<^)i'eselben Personen begleiteten mich auf mehre-reu Land- und Wafferfahrten zu verschiedenenGegenden der phlegräischen Felder, und in einergenußreichen Jahrszeit, am Anfänge des Maimo-nates. erfreuten wir uns aller Schönheiten desGolfs von Neapel, dieser unvergleichlichen Land-schaft, wo die Natur so verschwenderisch denSchmuck ihrer Gaben ausgeschüttet hat. wo soviele Denkmäler den Geist beschäftigen und großeErinnerungen Hervorrufen. Ein Ausflug, derletzte, welchen wir im südlichen Italien unternah-men. verdient ausführliche Erwähnung, da ermich mit einer höchst ausgezeichneten Persönlich-keit bekannt machte, und auf mein ferneres Lebenvon größtem Einflüsse war.
Am 16ten Mai 18— verließen wir gegendrei Uhr Morgens Neapel, um die Tempelruinenvon Pästum zu besuchen; und da wir in Voraus