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Sir Humphry Davy's Tröstende Bemerkungen auf Reisen, oder die letzten Tage eines Naturforschers
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Ruinen durch die heiligende Einwirkung einigerKreuze, die um sie aufgcrichtet worden, allerdingsein Wunder ist. Und welcher Gegensatz zwischender dermaligen Bestimmung dieses Gebäudes, ei-ner Bestimmung, die mit heiligen Gefühlen, miterhabenen Hoffnungen verknüpft ist, und jenerdes Alterthnms, da dieses Bauwerk dem VolkeRoms die Vernichtung von Menschen durch wildeBestien oder durch andere Menschen, noch wilderals jene, vor Angen führen mußte, um einerschrecklichen Freude an Grausamkeit zu genügen,die eine noch verwerflichere Lust, die der Welt-herrschaft, begründete. Und wer mochte wohl inder Zeit des Titus annchmcn, daß ein Glaube,verachtet in seinem unscheinbaren Ursprung undvielfach verfolgt, ans der Dunkelheit seines Stif-ters und seiner Lehren, zum Andenken eines seinerniedrigsten Bekenner, diesen Dom erheben würde,einen Bau, herrlicher denn je einer für Jupiteroder Apollo in der alten Welt war errichtet wor-den; wem konnte es in den Sinn kommen, daßdieser Bau sogar die Ruinen heidnischer Tempelerhalten werde, indem er, in Glanz und Maje-stät aufsteigcnd, zwischen den Reliquien des Irr-thums die Wahrheit heiligte, die Idole römischen