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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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beiden , als über ein Gefühl, reflektirt werdenkönnte.

Unter welcher Bedingung die Reflexion überdas einzelne Gefühl nicht fiatt.haben werde, lälstfleh bald einfehen. Iedes Gefühl ift nothwen-dig eine Begrenzung des Ich; ift demnach das Ichnicht begrenzt, fo fühlt es nicht; und kann esnicht als begrenzt gefezt werden, fo kann esnicht als fühlend gefezt werden. Wenn dem-nach zwilchen zwei Gefühlen das Verhültnifs wä-re , dafs das eine nur durch das andere Begrenzt,und beflimmt würde , fo könnte da auf nichtsreflektirt werden kann, ohne dafs auf feine Gren-ze reflektirt werde , aber hier jedesmal das andreGefühl die Grenze des einen ift weder auf daseine noch auf das andre reflektirt werden, ohnedafs auf beide reflektirt würde.

.) Sollen Gefühle in diefem Verhältnifle flehen, fomufs in jedem etwas feyn, das auf das andre hin-weife. Eine folclie Beziehung haben wir dennauch wirklich gefunden. Wir haben ein Gefühlaufgezeigt, das nüt einem Sehnen verbunden war-;demnach mit einem Triebe nach Veränderung:. Solldiefes Sehnen vollkommen beflimmt werden, fomufs das andre^ erfehnte aufgezeigt werden. Nunift auch wirklich ein folches anderes Gefühl po-flulirt worden. Daflelbe mag an fleh das Ich be-liimmen, wie es wolle: inwiefern es ein erfehn-tes, und das erfehnte ift, mufs es fleh auf das er-liere beziehen, und in llükftcht deflelben beglei-tet feyn von einem Gefühle der Befriedigung.