felbft , als ein Streben, bezogen auf das Objekt, mit-hin infofern felbft objektive Thätigkeit; und da die-felbe dennoch unendlich bleiben, aber auch die elftereendliche objektive Tliätigkeit neben ihr beftehen Coli, fohaben wir eine unendliche, und eine endliche objektiveThätigkeit eines und eben deltelben leb., welche An-nahme abermals lieh felbft widerfpricht. Liefen VVi-derfprnch läfst fich nur dadurch löfen , dafs gezeigtwerde, die unendliche Thätigkeit des Ich fey in einemandern Sinne objektiv, als feine endliche Thätigkeit.
Die Vermuthung, welche fich jedem auf den er-ßen Anblik darbietet, iß: ohne Zweifel diele, dafs dieendliche objektive Thätigkeit des Ich auf ein wirkliches,fein unendliches Streben aber auf ein blofs eingebilde-tes Objekt gehe. Liefe Vermuthung wird fich aller-dings beftätigen. Da aber dadurch die Frage in ei-nem Zirkel beantwortet, und eine Unterfcheidungfchon vorausgefezt wird, die erft durch Unterfchei-dung jener beiden Thätigkeiten möglich ift, fo muf-fen wir in die Untersuchung diefer Schwierigkeit et-was tiefer hinein gehen.
Alles Objekt ift nolhwendig bestimmt, fo gewifstes ein Objekt feyn foll; denn infofern es das ift, be-ftimmt es felbft das Ich, und fein Beftimmen desselbenift felbft bestimmt, (hat feine Grenze.) Alle objektiveThätigkeit ift demnach, fo gewifs fie das ift, bestim-mend , und infofern -auch bestimmt; demnach auchendlich. Mithin kann felbft jenes unendliche Strebennur in einem gewissen Sinne unendlich leyn, und ineinem ge willen andern taufs es endlich feyn,