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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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tmd ein folches Vermögen weder die bekom-mende Vernunft, noch die producierende Einbil-dungskraft, mithin es ein Mittelvermögen zwi-lchen beiden. Es das Vermögen worin einwandelbares befleht, gleichsam verftändigt wird,und heilst daher mit Recht der f'erßand. DerVerßand ift Verstand, blos insofern etwas in ihmfixirt ift; und alles, was fixirt, ift blos im Ver-sande fixirt. Der Verßand lasst lieh als die durchVernunft fixirte Einbildungskraft, oder als diedurch Einbildungskraft mit Objekten verfehneVernunft beschreiben. Der Verstand ift einruhendes unthätiges Vermögen des Geiuiiths, derblofse Behälter des durch die Einbildungskraft her-vorgebrachten , und durch die Vernunft beßinim«ten, und weiter zu beßimmenden ; was man auchvon Zeit zu Zeit über die Handlungen desselbenerzählt haben mag.

(Nur im Verstände ift Realität; er ift das Ver-flögen des Wirklichen-, in ihtn erß wird das Idealezum Realen: [daher drückt verßehen auch eineBeziehung auf etwas aus, das uns ohne unser Zu-thun von aufsen kommen follj. Die Einbildungs-kraft produciert Realität; aber es in ihr keineRealität; erß durch die Auffaflung und, das Begrei-fen im Verstände wird ihr Produkt etwas Rea-les. Demjenigen, dessen wir uns. als einesProduktes, der Einbildungskraft bewirfst lind,schreiben wir nicht Realität zu; wohl aber dem,was wir im Verstände, dem wir gar kein Vermö-gen der Produktion, sondern blos des Aufbehal-

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