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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
57
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Zwei Satze, die in einem und ebendemfelban Satzeenthalten find, widersprechen einander, fie heben fichdemnach auf: und der Saz, in dem fie enthalten find,hebt fich lelbfi auf. Mit dem oben aufgeftellten Satzeift es fo beschallen. Er hebt demnach fich felbß auf.

Aber er darf fich nicht auf heben , wenn die Ein-heit des Bewulstfeyns nicht aufgehoben werden foll:wir muffen demnach Tuchen, die angezeigten Gegen»Tatze zu vereinigen ; (d. h. nach dem obigen nicht: wirTollen in unsrem Geschäfte der Reflexion durch ei-ne JCünltelei einen Vereinigungspunkt für fie erdichten;Tendern, da die Einheit des Bewulstfeyns, zugleich aberjener Saz, der fie aufzuheben droht, gefezt ift, fo mufsder Vereinigungspunkt fchon in unferm Bewufstfeynvorhanden feyn, und wir haben durch Reflexion ihnnur zu fuchen. Wir haben fo eben einen synthetischenBegriff zz X, der wirklich da ift, analyfirt; und ansden durch die Analyse gelunchten Gegensätzen Tollenwir Tchliefsen, was für ein Begriff das unbekannte X.Tey).

Wir gehen an die EÖlung unsrer Aufgabe.

Es wird indem einen Satze bejahet, was in demandern verneint wird. Realität und Negation find esdemnach, die fich aufheben ; und die fich nicht auflie-ben, sondern vereinigt werden Tollen, und dieses ge-schieht (§. 3 ) durch Einschränkung oder Bestimmung.

In sofern gesagt wird : das Ich bestimmt fich felbft»wird dem Ich abfoiute Totalität der Realität zugefchrie-ben. Das Ich kann fich nur als Realität bestimmen,denn es ift gefezt als Realität schlechthin , (§. i.) und

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