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auszu suchen XI, 25. Wenn auch hier nicht aus-drücklich gesagt wird, daß er in der Umgegend vonTarsus das Evangelium mit großem Erfolge verbrei-tet habe, so dürfen wir doch als sicher annehmcn,daß er für das Christenthum gearbeitet habe.
Nach diesen Erörterungen fällt die von Ellendorfausgestellte chronologische Basis zusammen. Er mußtees doch setbft fühlen, daß sie keineswegs ganz si-cher sey, und doch erkühnt er sich, hieraus zuschließen: „Die Behauptung also, daß Petrus imZweiten Jahre des Claudius, d. h. im Jahre 42. nachRom gegangen sey, hat sich als völlig falsch erwie-sen. Sie ist auch dann fasch, wenn man Pauli Be-kehrung ins I. 34. setzt, und ihn vom I. 38. ansieben Jahre lang Bischof zn Antiochien seyn läßt;denn auch in diesem Falle konnte er vor 44. nichtmach Rom abreisen." Daß dies jedoch vor dem Iahe44. wenigstens geschehen konnte, zeigen uns diescharfsinnigsten Chronologien der Bollandigstcn, derBlanchini und in. a.*s> Ellendorfs weiterer Aufbauwankt nun natürlich auch, wir werden es deshalbnicht nöthig haben, ferner dabei uns aufzuhaltcn unddie einzelnen Steine dieses Gebäudes abzutragen. Ausder Unsicherheit einer Zeitrechnung kann man nichtimmer die Wahrheit einer Thatsache bestreiten. Wieviele Systeme hat man nicht über die Zeit der Ge-burt, der Taufe, des Todes Jesu? Wer wird dar-
*) Die beigedruckte Abhandlung des gelehrten Jesuiten Pe-tavius bebt die voraelchützten BeschwcrniZe ganz genauin allen einzelnen Kheilen.