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Uebertrag 3S1 Millionen Pfunde
Hierzu würden nun nach den vorstehenden Bemerkungen noch kommen
von den Schweinen.104 » »
also das Fleisch, welches von im Lande erzeugtem Viehe jährlich ent-nommen werden kann, überhaupt wiegen. 485 Millionen Pfunde,
wonach auf den Menschen durchschnittlich nur 31| Pfund, oder auf die Familie zu 5 Personen172 Pfund Fleisch jährlich kommen. Es könnte also jede derselben in der Woche durchschnittlichnur etwa 3| Pfund Fleisch verzehren. Das ist sehr wenig; und wenn auch diese Schätzungen beiihrer grofsen Unsicherheit vielleicht viel zu niedrig sein möchten: so geht daraus doch immer her-vor, dafs die grofse Masse des Volkes nur sehr spärlich mit Fleisch versorgt ist. Wenn in dengrofsen Städten 100 Pfund Fleisch und darüber von jedem Einwohner durchschnittlich verzehrt wer-den, wie es sich ans der Schlachtsteuer ergiebt: so werden die Antheile des gröfseren Theils derNation nur um so viel geringer. Allerdings führt der preufsische Staat viel mehr Schlachtvieh ein,als dagegen, fast nur über die westliche Gränze, ausgeführt wird: indessen kann diese Zufuhr nichtso beträchtlich werden, um die vorerwähnten Verhältnisse wesentlich zu verbessern. Die Landwirt-schaft hat hier noch ein weites Feld zu Fortschritten vor sich: es mufs noch viel geschehen, ummehr Futter zu schaffen, und dadurch eine sehr viel vermehrte und besonders veredelte Viehzuchtmöglich zu machen, welche eben sowohl unmittelbar durch Fleisch und Milch, als mittelbar durchden erhöhten Düngungszustand der Getreidefelder zur reichlicheren und kräftigeren Ernährung derMenschen. beitragen wird. Zwar wird sehr oft gesagt, dafs in der Landwirtschaft schon mehr er-zeugt werde, als verzehrt werden könne, und dafs die ländlichen Erzeugnisse wegen Mangel au Ab-satz in Unwerth verfielen, und die Erzeugungskosten nicht bezahlten. Aber so lange noch sehr vieldaran fehlt, dafs der gröfste Theil des Volkes mit gesunder und kräftiger Nahrung so hinreichendversorgt sei, wie zur vollständigen Ausbildung und möglichst langen Erhaltung seiner körperlichenKräfte erforderlich ist: so lange kann nicht über einen verderblichen Uebcrflufs an Nahrungsmitteln,sondern nur darüber geklagt werden, dafs durch Arbeit nicht genug verdient wird, um so viel da-von zu kaufen, als wirklich mit Nutzen gebraucht werden könnte.
Nachstehend folgt eine Uebersicht der Bodenfläche, der Bevölkerung und des Viehstandes, wüedieselben sich für die einzelnen landräthlichen Kreise und Städte aus den zu Ende des Jahres. 1837aufgenommenen statistischen Tabellen ergeben. Sie wird einerseits zur Erläuterung eines grofsenTheils der vorstehenden Betrachtungen, und andererseits auch unabhängig davon als ein Repertoriumzum Nachschlagen für Geschäftsmänner dienen, welche sich schnell für einzelne Städte, Kreise oderRegierungs-Bezirke von den vorerw ähnten staatsw irthschaftlich besonders wichtigen Verhältnissen un-terrichten wollen.