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richtig zu erkennen. Aus den Viehstandstabellen ergiebt sich zwar die Zahl der Schweine in deneinzelnen Landcstheilcn: allein die Zählungen sind hier sehr viel unsicherer, als bei jeder anderenArt des zu wirtschaftlichen Zwecken gehaltenen Viehes. Einerseits können die Schweine sieh sehrviel schneller vermehren; andererseits werden sie blos als Schlachtvieh genutzt, und dienen dazu injedem Lebensalter in solchem Maafse, dafs bei sehr vielen Schweinen nicht einmal das völlige Aus-wachsen abgewartet wird. Die Zahl der Schweine ist daher sehr veränderlich nach den Zeitumstän-den, und die Folgerungen aus einer nur von drei zu drei Jahren gegen Jahrcssclilufs veranstaltetenZählung deshalb sehr mifslich. Den vorliegenden Tabellen zufolge hat die Anzahl Schweine sichvon 1816 bis 1831 erheblich vermehrt, seitdem aber so wenig Fortschritte gemacht, dafs vielmehram Ende des Jahres 1837 sogar eine kleine, wahrscheinlich nur zufällige Verminderung bemerk-bar wurde.
Es wurden nämlich Schweine gezählt am Ende der Jahre
1816
1,494,729
1822
1,599,211
1828
1,736,004
1834
1,941,209
1S37
1,936,304
Die Vermehrung in den ersten achtzehn Jahren beträgt hiernach beinahe dreifsig, oder genauer29| auf 100; die Verminderung in den letzten drei Jahren dagegen nur wenig über eins auf vier-hundert. Die verschiedenen Landesthcile sind in einem sehr ungleichen Verhältnisse mit Schweinenbesetzt. Die stärkste Schweinezucht haben im Allgemeinen die westlichen Provinzen, wo die Kreise
Soest, Hamm und Dortmund.1059
Wetzlar.938
Krefeld, Kempen, Gladbach, Grävenbroich und Neuis . 912
und selbst die ödesten Theile der Eiffel, namentlich die Kreise
Priiin und Daun, noch.319
und der Kreis Adenau . . . . . . . ... . . . 279
Schweine auf der Quadratmeile haben.
Nächst diesen ist die Schweinezucht auch beträchtlich in Ostprcufsen, wo sich auf der Quadrat-meile Schweine befinden in den Kreisen
Gumbinnen, Insterburg, Darkehmen . ... . .821
Heidekrug, Niederung, Tilsit ........ 809
Schwach ist die Schweinezucht dagegen in den Provinzen Brandenburg und Schlesien; am schwäch-sten in Niederschlesicn, besonders im schlesischen Gebirge, wo sich auf der Quadratmeile nur Schweine
befinden in den Kreisen
v
Lauban und Löwenberg.. . 10
• Hirschberg, Schönau, Bolkenhain, Landshut . . . 53
Waldenburg..32
Glatz und Habclscliwcrdt.36