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den Provinzen
Uebertrag
und Kunsthandlungen haben, namentlich aufge-zählt worden. Die nächst ansehnlichen weiteroben benannten 18 Städte zweiter Gcwmbesteuer-
Klasse haben . -.
aufserdem befanden sich im prcufsischcn Staate .
Buch-, Kunst- undMusikalien - Handlungen
210
Leihbibliotheken
119
Antiquare
73
33
174
39
293
4
9
überhaupt, wie vorhin schon angegeben worden 447
451
86
Wenn auch in einzelnen Fällen beträchtliche Verlags-Buchhandlungen sich in Städten von sehr mä-lsiger Volkszahl befinden: so geht doch im Allgemeinen die geringe Beträchtlichkeit vieler Buch-,
Kunst- und Musikalien-Handlungen daraus hervor, dafs mehr als | oder genauer derselben in denminder bedeutenden Mittelstädten, und selbst in kleinen Städten bestehen. Aber auch in den hiernamentlich aufgeführten Städten sind, neben sehr ansehnlichen Handlungen dieser Art, gewifs auchnicht wenige, die nur ein unbedeutendes Gewerbe betreiben. Die Zahl der Buchhandlungen hat sichseit den letzten achtzehn Jahren sehr bedeutend vermehrt. • Nach der zu Ende des Jahres 1819 auf-genommenen Gewerbetabelle befanden sich im preufsischen Staate nur 229 Buch-, Kunst- und Musi-kalien-Handlungen; die Zahl derselben hat sich seitdem beinahe verdoppelt. Indessen ist wohl auchbesonders der Begriff von Kunsthandlungen nicht immer aus der gleichen Ansicht aufgestellt worden,und es bleibt daher bedenklich, in’s Einzelne gehende Folgerungen aus einer Vergleichung der Zäh-lungen von 1819 und 1837 in Bezug auf diese Anstalten zu ziehen.
Das Verhältnis der Leihbibliotheken ist in sofern ein anderes, als das Bedürfnifs sich derselbenzu bedienen zum Thcil aus der Entfernung von einem gröfseren literarischen Verkehr entspringt.Wo dieses lebhaft ist, werden die Neuigkeiten des Tages von den Buchhändlern zur Ansicht vorge-legt, und gehen überhaupt leicht und schnell aus einer Hand in die andere, ohne dafs es dazu derVermittelung von Leihbibliotheken bedarf. In den entfernten Landestheilen sind dagegen Leihbiblio-theken das einzige Mittel, wodurch der gebildete Tlieil der Einwohner in Kenntnifs von den neuenliterarischen Erzeugnissen erhalten wird. Daher befinden sich auch zwei Drittheile aller Leihbiblio-theken aufserhalb der grofsen und nächst ansehnlichen Mittelstädte. Merkwürdig bleibt die geringeAnzahl der Leihbibliotheken in einigen dicht bevölkerten Regierungs-Bezirken; so hatte namentlich
4
Aachen . . .
Trier ....
Koblenz derenKöln ....
Düsseldorf . .
Arnsberg . .
Minden . . .
der Reg. Bez. Münster
während doch
4
51412231910
hatte. AVenn auch aus diesen Zahlen keine bestimmten Folgerungen zu ziehen sind, da sehr viel auf
den