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gioi's: sie enthalten auf 855 Quadratmeilen 31 Millionen Menschen, sind also noch etwas mehr alsdoppelt so dicht bevölkert. Aber ihr Verkehr übertrifft in einem sehr viel grüfseren Verhältnisseden Verkehr jenes Landestheils, weil hier nicht allein die Zahl, sondern auch die Einsicht und Thä-tigkeit, überhaupt die Bildung der grofsen Masse des Volkes entscheidet. Die Förderung des An-baues, der Gewerbsamkcit und der Bildung in jenen drei Regierungs-Bezirken ist eine der wichtig-sten und hoffentlich auch lohnendsten Aufgaben für die preufsische Regierung.
Wenn auch die Schifffahrt auf dem Meere nach ganz anderen Gründen zu würdigen ist, als dieFahrt auf den Binnengewässern: so würde doch die vorstehende Darstellung einseitig und unvollstän-dig erscheinen, wenn ihr nicht wenigstens eine kurze Anzeige von der Anzahl und Tragfähigkeit derzur preufsischeu Rhederei gehörigen Seeschiffe beigefügt würde. Es werden jährlich davon beson-dere Verzeichnisse aufgenommen und in den Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Ge-werbfleifses in Preufsen veröffentlicht. Nach denselben gehörten der preufsischen Rhederei
in den lliil'en Seeschiffe
zusammentragend Lasten
also auf das Seliiff imDurchschnitt Lasten
Memel.
47
mit
9184
195i
Königsberg, Pillau und Rraunsberg .
26
3856
148^
Elbing..
7
J»
1240
177
Danzig .
61
»
12692
20S
Stolpe, Rügenwalde und Kolberg, oder überhauptim Reg. Bez Köslin.
44
J>
3S73
88
Stettin, Swinemünde und Anklam, oder überhauptim Reg. Bez. Stettin.
231
X>
24923
108
Wolgast, Greifswald, Stralsund und Barth, oderim Reg. Bez. Stralsund.
188
»
17928
95i
also im ganzen Staate
604
)>
73696
122
Der Lastenzahl nach hat hiernach Stettin ein Drittheil, und Danzig etwas über ein Sechstheil, diesebeiden Häfen haben zusammengenommen also etwas mehr als die Hälfte der ganzen preufsischen Rhe-derei; die Häfen des Reg. Bez. Stralsund enthalten nicht voll ein Viertheil derselben; der Ueberrestvertheilt sich so, dafs ungefähr die Hälfte desselben oder beinahe ein Achtel der ganzen Rhedereiauf Memel, das Uebrige aber auf die Häfen am frischen Haff und in Hinter-Pommern kommt. Nachder Anzahl der Schiffe stellt sich das Verliältnifs überwiegend zu Gunsten der drei pommerschenRegierungs-Bezirke, w r elche zusammen 463 Schiffe besitzen, während in den Häfen der Provinz Preu-fsen deren nur 141 sind. Die Häfen der Regierungs-Bezirke Stralsund und Köslin haben nur einegeringe Tiefe, und es können schon deshalb Schiffe von beträchtlicher Lastenzahl dort nicht gebrauchtwerden; dagegen ist die Rhederei von Danzig, Elbing und Memel grofsentheils für den Holzhandelbestimmt, welcher bei einer Waare, die bei geringem Werthe vielen Raum einnimmt, nur mit Schif-fen vortheilhaft betrieben werden kann, die für den Handel mit Getreide und anderen Ausfuhrartikelnder Ostseehäfen schon eine unbequeme Gröfse haben würden.
Der Verkehr mit Erzeugnissen der Wissenschaft und Kunst ist noch sehr viel weniger, als der