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Die Bevölkerung des preussischen Staats : nach dem Ergebnisse der zu Ende des Jahres 1837 amtlich aufgenommenen Nachrichten in staatswirtschaftlicher, gewerblicher und sittlicher Erziehung
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gioi's: sie enthalten auf 855 Quadratmeilen 31 Millionen Menschen, sind also noch etwas mehr alsdoppelt so dicht bevölkert. Aber ihr Verkehr übertrifft in einem sehr viel grüfseren Verhältnisseden Verkehr jenes Landestheils, weil hier nicht allein die Zahl, sondern auch die Einsicht und Thä-tigkeit, überhaupt die Bildung der grofsen Masse des Volkes entscheidet. Die Förderung des An-baues, der Gewerbsamkcit und der Bildung in jenen drei Regierungs-Bezirken ist eine der wichtig-sten und hoffentlich auch lohnendsten Aufgaben für die preufsische Regierung.

Wenn auch die Schifffahrt auf dem Meere nach ganz anderen Gründen zu würdigen ist, als dieFahrt auf den Binnengewässern: so würde doch die vorstehende Darstellung einseitig und unvollstän-dig erscheinen, wenn ihr nicht wenigstens eine kurze Anzeige von der Anzahl und Tragfähigkeit derzur preufsischeu Rhederei gehörigen Seeschiffe beigefügt würde. Es werden jährlich davon beson-dere Verzeichnisse aufgenommen und in den Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Ge-werbfleifses in Preufsen veröffentlicht. Nach denselben gehörten der preufsischen Rhederei

in den lliil'en Seeschiffe

zusammentragend Lasten

also auf das Seliiff imDurchschnitt Lasten

Memel.

47

mit

9184

195i

Königsberg, Pillau und Rraunsberg .

26

3856

148^

Elbing..

7

J»

1240

177

Danzig .

61

»

12692

20S

Stolpe, Rügenwalde und Kolberg, oder überhauptim Reg. Bez Köslin.

44

J>

3S73

88

Stettin, Swinemünde und Anklam, oder überhauptim Reg. Bez. Stettin.

231

X>

24923

108

Wolgast, Greifswald, Stralsund und Barth, oderim Reg. Bez. Stralsund.

188

»

17928

95i

also im ganzen Staate

604

)>

73696

122

Der Lastenzahl nach hat hiernach Stettin ein Drittheil, und Danzig etwas über ein Sechstheil, diesebeiden Häfen haben zusammengenommen also etwas mehr als die Hälfte der ganzen preufsischen Rhe-derei; die Häfen des Reg. Bez. Stralsund enthalten nicht voll ein Viertheil derselben; der Ueberrestvertheilt sich so, dafs ungefähr die Hälfte desselben oder beinahe ein Achtel der ganzen Rhedereiauf Memel, das Uebrige aber auf die Häfen am frischen Haff und in Hinter-Pommern kommt. Nachder Anzahl der Schiffe stellt sich das Verliältnifs überwiegend zu Gunsten der drei pommerschenRegierungs-Bezirke, w r elche zusammen 463 Schiffe besitzen, während in den Häfen der Provinz Preu-fsen deren nur 141 sind. Die Häfen der Regierungs-Bezirke Stralsund und Köslin haben nur einegeringe Tiefe, und es können schon deshalb Schiffe von beträchtlicher Lastenzahl dort nicht gebrauchtwerden; dagegen ist die Rhederei von Danzig, Elbing und Memel grofsentheils für den Holzhandelbestimmt, welcher bei einer Waare, die bei geringem Werthe vielen Raum einnimmt, nur mit Schif-fen vortheilhaft betrieben werden kann, die für den Handel mit Getreide und anderen Ausfuhrartikelnder Ostseehäfen schon eine unbequeme Gröfse haben würden.

Der Verkehr mit Erzeugnissen der Wissenschaft und Kunst ist noch sehr viel weniger, als der