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Dagegen hatte der zwischen Schweidnitz und Frankenstein gelegene Kreis Reichenbach,und der westliche Theil des schlesischen Gebirges in den Kreisen Löwenberg, Lau-ban und Görlitz zusannnengenoimnen deren nur. 3
In den besonderen Verhältnissen dieser Landestheile müssen allerdings die Gründe zu so auffallendenVerschiedenheiten liegen; sehr wahrscheinlich ist das Gewerbe des gröfsten Theiles der vielen Holz-händler auf dem rechten Oderufer in der Nähe von Breslau, sowie auch in dem-sehr dicht bewohn-ten hohen Gebirge ein sehr kleinliches, das nur mittelst der Anfuhr zu Lande geführt wird. In denholzreichen Gegenden wird der Absatz theils an die Hüttenwerke, theils an Ünternehmer, die ausden Handelsstädten herbeikommen, ohne Zwischenkunft der in den Tabellen aufgeführten Holzhänd-ler bewirkt.
Die Provinzen Schlesien, Sachsen, Brandenburg und Pommern haben mehr Holzhändler als Getrei-dehändler; in Westfalen und der Rheinprovinz ist dieses Verhältnifs umgekehrt: augenscheinlich des-wegen, weil die Steinkohlen-Feuerung in diesen Provinzen sehr allgemein eingeführt, und der Brenn-holzbedarf daher viel geringer ist, als in den erstgenannten Landestheilen. Auch in den ProvinzenPreufsen und Posen ist die Zahl der Holzhändler kleiner als die Zahl der Getreidehändler; hier wohlnur deshalb, weil der grüfste Tbeil des Brennholzes ohne Zwischenhand aus den Forsten zum Ver-brauche übergeht.
Die Getreidemühlen stehen mit dem Getreidehandel bei weitem nicht in so naher Verbindung,wie die Sägemühlen mit dem Holzhandel. Zwar beschäftigt sich allerdings ein Theil der Mühlenbe-sitzer mit der Verfertigung von Dauermehl zur Verschiffung über See: aber dieses Gewerbe fordertso grofse Kapitale, dafs es sich nur langsam ausbreiten kann. Häufiger noch bringen die Müller ausder Nachbarschaft der ansehnlichen Städte Mehl, Graupe und Grütze auf die Wochenmärkte. Aberbei weitem der grüfste Theil aller Getreidemühlen ist nur dazu bestimmt, Getreide, welches theilsvon den Verzehrern unmittelbar, theils von Bäckern und Mehlhändlern eingebracht wird, um Lohnzu vermahlen. Am Ende des Jahres 1837 hatte der preufsische Staat überhaupt an Getreidemühlen
Wassermühlen.14110
zusammen mit 23771 Mahlgängen,
Windmühlen und zwar: Bockmühlen, welche in der Regel nur einen Mahlgang haben . 9985
Holländische Mühlen, gewöhnlich mit 2 Mahlgängen. 735
Rofsmiihlen, öder überhaupt durch thierische Kräfte betriebene Mahlmühlen.1247
mit 1294 Mahlgängen,
Dampfmühlen. 27
mit 64 Mahlgängen,
also überhaupt Getreidemühlen 26104
Der bei weitem grüfste Theil dieser Mühlen besteht aus kleinen Anlagen. Auf drei Wassermühlenkommen durchschnittlich nur fünf Mahlgänge: da nun die Mühlen an den Flüssen sehr oft vier undmehr, und selbst an starken Bächen schon gewöhnlich zwei Mahlgänge enthalten, so mufs der gröfsteTheil der Wassermahlmühlen nur einen Mahlgang haben, welches gewöhnlich der Fall ist, wenn sieblos von gesammeltem Wasser aus Teichen bespeist werden, das gewöhnlich nur einen Theil des