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Noch mehr vermindert sich die Sterblichkeit in den späteren Jahren der Kindheit. Es starben
in Jen Jahren
im 8ten, 9ten u. lOten Lebensjahre
iiu Ilten, 12ten, 13ten u. Ilten Lebensjahre
1823
6354
4828
1824
6S20
• 5278
1S25
7123
5573
1826
7321
5758
1827
8316
6330
1828
8868
6691
1829
8265
6744
1830
9814
v 7787 '
1831
12210
10151
1832
12762
9652
1833
11532
8S72
1834
10283
S841
1835
8475
7461
1836
8146
7133
1837
9391
8065
in diesen 15 Jahren zusammengenommen 135680
109164
Demnach starben noch nicht ganz so viele Kinder im lOten, 9ten und 8ten Lebensjahre, als nachden vorerwähnten Angaben im 7ten und 6ten gestorben waren: und eben so starben wiederum im14ten, 13ten, 12ten und Ilten Lebensjahre zusammengenommen weniger als im lOten, 9teil undSteil ziisammengenommen. Diese Folgerungen sind zwar in solcher Allgemeinheit ausgedrückt voll-kommen richtig: man würde aber sehr irren, wenn man annelnnen wollte, dafs die Kinder, welchevon einer gewissen Anzahl in einem und demselben Jahre Geborener bis zur Vollendung des vier-zehnten Lebensjahres nach und nach sterben, sich zu der Anzahl dieser Geborenen so verhalten, wiedie für den fünfzehnjährigen Zeitraum hier angegebenen Zahlen. Es gehören nämlich die zwar indemselben Zeiträume, aber in verschiedenen Lebensaltern Gestorbenen auch eben so verschiedenenGeburtsjahren an. Wo die Volkszahl durch einen jährlichen Ueberschufs der Geborenen über dieGestorbenen wächst, da wächst auch allmäldig fortschreitend die Zahl der Geborenen, zwar nicht re-gelmäfsig von Jahr zu Jahr, aber dennoch so, dafs sie nach Verlauf einer mäfsigen Reihe von Jah-ren auch in einzelnen ungünstigen Jahren nicht wieder soweit zurücksinkt, als sie vor Anfänge je-ner Reihe von Jahren selbst in einzelnen günstigen Jahren stand. Beispielsweise ist seit den letz-ten fünf Jahren die Anzahl der Geborenen im preufsisclien Staate niemals unter 533000 herabgekom-men; während in den zunächst vorhergegangenen zehn Jahren die höchsten, in besonders günstigenJahren vorgekommenen Zahlen, noch unter 526000 blieben. Im Jahre 1832, wo die Anzahl der Ge-borenen durch die Schrecken, welche die asiatische Cholera seit dem Mai 1831 verbreitet hatte, ganzungewöhnlich vermindert worden war, sank dieselbe doch nur wenig tiefer herab, als sie in dem Jahre1820 gestanden hatte, wo durchaus keine störenden Einwirkungen auf die Bevölkerung stattgefundenhatten, und sogar ein ausgezeichnet warmes und fruchtbares Jahr unmittelbar vorhergegangen war.
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