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Die Bevölkerung des preussischen Staats : nach dem Ergebnisse der zu Ende des Jahres 1837 amtlich aufgenommenen Nachrichten in staatswirtschaftlicher, gewerblicher und sittlicher Erziehung
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Jahre starben. Unter dieser Voraussetzung- würden von einer Million Neugeborener nahe 852 vor Er-reichung- des lsten Lebensjahres mehr sterben, als die vorstehende Durchschnittsberechnung- ergiebt:dieser Unterschied fallt aber nur bei so grofsen Zahlen auf, und verschwindet bei Verhältnifs-Anga-ben in kleinern Zahlen, wie die zuletzt erwähnten, gänzlich. Auf solche Verhältnisse in kleinen Zah-len kommt es aber um so mehr an, als sie nicht allein sich dem Gedächtnisse leichter einprägen, son-dern auch wirklich für den Gebrauch sicherer sind, weil auf die gröfseren die Zufälligkeiten der ein-zelnen Jahrgänge noch zu viel Einflufs haben.

Die Gefahren der Kindheit sind nicht mit dem ersten Lebensjahre beendigt: zwar vermindert sichdie Sterblichkeit in den nächst folgenden Jahren bald beträchtlich: doch bleibt sie immer unter denkleinen Kindern noch sehr viel gröfser als im späteren Lebensalter. Einestheils reichen die Folgendessen, was das Kind unmittelbar bei seinem Eintritte in das äufsere Leben erleidet, noch über daserste Lebensjahr hinaus: und andererseits macht die Schwäche des nur langsam erstarkenden Körpersin diesem frühen Lebensalter schädliche Einflüsse von Aul’sen her tödtlich, welche in reiferen Jahrenmeist glücklich überwunden werden. Es starben im preufsisclien Staate Kinder beiderlei Geschlechts

in den Jahren

iin 2ten u. 3ten Lehensjahre

im 4ten u. 5tcn Lebensjahre

im 6ten u. 7ten Lebensjahre

1823

36784

14804

7434

1824

38402

15583

8524

1825

38825

16135

9099

1826

41996

15783

8730

1827

42724

16S75

9312

1828

43434

17804

9687

1829

38802

16136

8951

1830

45169

18438

10552

1831

46733

21525

13181

1832

44939

21886

13876

1833

44226

20033

11887

1834

50617

19002

10933

1835

38505

15015

8951

1836

43885

15620

8886

1837

50676

19247

9648

in diesen

15 Jahren 645717

264186

149651

Hiernach starben im 2ten und 3ten Lebensjahre zusammengenommen noch nicht ganz halb so viel,als in dem lsten Lebensjahre allein. Im 4ten und 5ten Lebensjahre zusammengenommen starbenferner wenig über zwei Fünftheile der Anzahl derjenigen, welche in den beiden vorhergegange-nen Lebensjahren gestorben w r aren. Endlich starben im 6 teil und 7 ten Lebensjahre zusammengenom-men noch mehr als die Hälfte, nämlich nahe fjj der Zahl der in den beiden nächst vorhergegange-nen Gestorbenen. In den sechs auf das erste zunächst folgenden Lebensjahren zusammengenommenstarben hiernach überhaupt noch beträchtlich weniger, als in dem ersten Lebensjahre allein, nämlichnur etwas über drei Viertheile, oder ziemlich nahe }| derselben.