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Die Bevölkerung des preussischen Staats : nach dem Ergebnisse der zu Ende des Jahres 1837 amtlich aufgenommenen Nachrichten in staatswirtschaftlicher, gewerblicher und sittlicher Erziehung
Entstehung
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abgefordert wird. Der preufsische Staat gehört gewifs nicht zu den minder begünstig- *teil in Bezug auf diejenigen Eigenschaften, welche die Zuverlässigkeit amtlich aufge-nommener statistischer Tabellen in den gröfseren Reichen Europas verbürgen. Gleich-wohl haben diese Tabellen selbst in den wichtigsten Rubriken nur allmälig eine befrie-digende Sicherheit erlangen können: in anderen scheinen sie noch immer minder sicher,und es gehört Vorsicht dazu, um nicht mehr daraus zu folgern, als der verschiedeneGrad ihrer Zuverlässigkeit erlaubt. Nicht wenige Nachrichten werden zur Zeit nochgar nicht eingefordert, weil es noch immer mehr als zweifelhaft bleibt, dafs sie mithinreichender Zuverlässigkeit erhalten werden könnten.

Ein grofser Theil dieser Schrift ist in der allgemeinen preufsisclien Staatszeitungvom Jahre 1838 abgedruckt: da solche Blätter von den mehrsten Lesern aber nurflüchtig durchgesehen und nicht aufbewahrt werden, so dürfte diese vorläufige Ver-öffentlichung mehr genützt haben, indem sie die Aufmerksamkeit in einem weiten Kreiseaufregte, als geschadet, indem sie den Reiz der Neuheit hinweg nahm.

Nicht eben so genügend dürfte vielleicht entschuldigt werden, dafs ein Theiljener Aufsätze aus der Staatszeitung auch in die Annalen der Erdkunde Bd. 18, Hft. 4und 5 übergegangen ist. Der Herausgeber dieser Zeitschrift hielt sich berechtigt, die-selben ohne Vorwissen des Verfassers aus der Staatszeitung zu entlehnen. Wenn auchnur kurze Nachrichten von neuen Ereignissen, Entdeckungen oder Ansichten ein Ge-meingut der Zeitschriften sein möchten, und das Entlehnen beträchtlicher Aufsätze nurmit Vorwissen und Genehmigung ihrer Verfasser statthaft erscheinen dürfte, so wirddie vorerwähnte unbefugte Verbreitung jener Aufsätze doch hoffentlich nur wenig Ver-anlassung zur Unzufriedenheit der Leser geben, da der Kreis, worin die Annalen derErdkunde umlaufen, wesentlich verschieden von demjenigen ist, für welchen diesesBuch geschrieben wurde.

Von vielen Lesern der Staatszeitung ist es längst gewünscht worden, dafs diezahlreichen Aufsätze des Verfassers dieser Schrift, welche darin besonders seit demJahre 1828 zerstreut sind, zusammen gedruckt werden möchten. Dies erscheint jedochganz unräthlich, da diese Aufsätze, eben weil sie so vereinzelt hervortraten, sehr vieleWiederholungen enthalten mufsten: auch ist Vieles darin ganz veraltet, oder durch