io. gür beit ©cbrattch be 6 9Äonod;orb§ gilt ber au§ ber Erfahrung entnommene einjige unbb od) jt e © v ft n b f a h:
3 c Eürjcr eine Saite bet berfelbcn Spannung ttnb Sicfc roirb, befto I;61)erwirb and) bcr Sott, ben fic gibt, ttnb hierbei ift nichts fo natürlich als bie grage, bie fiel; betnbenfenben 5Dfenfcl;en oon fclbft aufbringt, maS wohl für ein Sott 511 m S3orfc()ciit Eomtnt, roennmatt eine (Saite ttad> ben natürlichen fahlen 1/ 2 , 3, 4, 5, 6 , 7, 8 tc. in gleiche Steile theift,unb mm ein folc!;cr St;cil 311111 Sonett gebracht wirb ?
.3 ft fic in 311101 gleite Steile geteilt, ttnb man ftcllt ben beweglichen (Steg auf hie ?0?irte bcöi 8 tonod;orbS fo, baß feine oberftc Jtante ab (gig. 4 ft. 5) genau unter bie SUtitte ber Saite, in gig. 1auf36 ,311 liegen Eommt, unb fdjlägt bann eine bcr beibett dpalffctt leifc mit einem S3leiftift ober anbernbegleichen Singen an: fo hört matt genau bie -DEtaoc bcS ©runbtoncS, b. I;. beseitigen SJoncS,beit bie Saite teer gibt, alfo baS ffeilte ober ungcftrichcne c, wenn, wie ich angenommen höbe, biegange Saite baS grofje C gibt.
Sheüt man bie Saite in brei gleiche Steile, fteltt ben Sd;icber aufbaS ©nbe jcbcS Srittcld, atfoauf 24 unb 48: fo gibt jcbcS angefchlagcnc drittel bie £uiinte bcr SDEfaoe, ober bie Suobecimebe§ ©runbtoncS, atfo ba§ Elcincg.
SSei oicr gleichen Steilen ber Saite gibt jcbeS Sßicrtcl, toenn bcr Sd;icber auf 18, 36, 54geftellt ift, bie SoppcloEtaoe beS ©runbtoncS, alfo baS eingeftrichcnc c, ober c.
14. Sollte, was häufig »orfommt, bie Saite auf teilt Schieber einen fl irren ben, mithin nichtgang reinen, unbcutlichcn Kon erzeugen: fo laßt friß bem butch ein fanfteS Jtnbrficfen berfelbcn auf bieoberfte Hanfe be§ Schiebers abhelfen, was mit bem ginger, ober mit einem fchtnalen Hörner, etwa einemSttcifen Rapier, einer Spielfatfc unb bergt, gefchehcit fann. ScbcS gu ftarfe AnbritcEcn »cranbctt bieSpannung ber Saite unb macht ben Kon fjoficr.
SBctu eS fchwer halten fottte, bie Kone, welche bie einzelnen Kheile bcr getheilfen Saite geben,mit bem (Srunbtone ber leeren ganzen Saite gu »ergteichen, ohne eine folcfje gweifc Saite baneben anfge=fjiamtt gu haben, bem ifi biefe butchauS anjurathen, unb wirb biefetbe in ben ©runbton geflimmf. ©ieStimmung aber muß bei beiben Saiten uollEommcn auf ben ©inftang gefchchcn, weil bie geringftcAbweichung »011 bcmfelben bei ber getheilfen Saite im ©isfant gu hohe ober gu uiebtige Köne gibt, uub h*er=nach baS 3icl öerfefjlt wirb, bas man gerabe mittelft beS 5Ö?onocf;crb6 erreichen will. SDeSgleichcn muffen beibeSaiten »on gleichem Stoffe unb gleicher ©icEc fein, weil befonberS ber festere Uraftanb auf biebeS KoncS »on (Sinßufi ift.
15. £at bie Satte fünf gteid;e S£E;eiIe, fo gibt jebcS günftel bei untergefeßtem Sd;ieber biegroße &erg ber IDoppeloEtaoe, alfo baS cingeftrichenc e ober c. 3fuf bem in 72glcidje 2djcilegetheilteu 9Jtonochorb läßt fid; bie Shctlung in 5 größere gleiche ohne S3rüd;e nid;t rnoßl
machen; biefe Schwierigfeit Eanu man burd; SSßcgnchmen jweier Steile umgehen, inbem man nur70 SSbeile nimmt, einen Schieber auf 70 fefct, bie gange ber Saite oon 70 an rechnet, unb fte auf ben