Aufsatz 
Enthaltend die Töne, wie sie die Theilung einer Saite nach den natürlichen Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 usw. angibt : mit einer Figuren-Tafel und zwei Beilagen
Entstehung
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1. *a>6 5DJonod;orb ift für SD^iififcr, gcmiffc 3nftrumcntmad)er, Phpfif^ unb auch wohlfür bcn SDtathcmatifcr ein fo wichtiges unb gleid;wol)l in jefciger Seif, wo burcf) bic fiel) auf einanberhaitfcnbcn SntbccFnngcn unb Svftnbungcn baS tiefere (Singehen in baS oorhanbene 2Clte erfchwert, wonid>t unmöglich gemacht wirb, fo wenig gefannteS, man mochte fagen oergeffeneS Snftrument, baffcb wobl feiner bcfonbcrit @ntfd;utbigung bebarf# wenn eS lfm jum ©egenftanbe einer befonbernflbhanblttng gemacht worben ift, bie fd;on befshalb nicht überflüffig erfd>cincn bürfte, als cS nur jugewiß ift, baff, wenn nitcb über biefeS Snflrument bereits oiel gcfd)vicben worben ift, bocl; noch oieleSübrig ift, waS ftet) barüber fagen laßt unb beachtet ju werben oerbtent. Vielleicht baß ein noch tieferes(5ingcbcn in bic Sache mit neuen (Srfcheinungen befannf macht unb ju unerwarteten 2luf=feblüffen führt!

2. 9)tonod)orb ift ein jitfammengcfehteS gvtecl)tfcheS SBort, beftehenb auS bent eigenfehaftS-worte fioios (monos), f i6vn, itüvov, einer, ein (Sinniger, cinjig, allein, unb bem Subffagtio x°? s rf>ber Samt, bic Sarmfaite, lateinifd) cliortla. Siefemnad) bcbcutct Vtonodforb (*'o fiov6%oQdov ) einntuftlalifcheS Söcrfjcug, baS nur eine (Satte hat; bal;cr ber beutfcf;e Stauteber ©infaiter.

3. Solcher einfaitiger Snftruntente weift bic SDluftH mehrere nach* SineS, baS in bieferdpttt:ficht fclbft oon Ptuftfem gar nicht gefannt ift, ift bie 2C e o 16 h «rfc, bic, wie id; in einer befonbernilbbaubtung geigen werbe, jur >§croorbrtngung ber Sone nur Sitter Saite bebarf, unb, ba ber SCBinbbic Urfache baoon ift,.beit Stauten 2öinbmonocl)0tb wit oollem Stedpte oerbient.

l)r. SchmibtS in ©rcifSwalbc 3P> t er o cf; o r b, für Äird;en unb Schulen, bie Sänger im Soneju halten, beftimmt, bcftcf;t ebenfalls auS einer ciitjigen gefpanntett Saite, welche oott ber Peripherieeines ftd) brehenben Stabes (wie oon einem Violinbogen) gerieben unb jum Sonett angeregt wirb,unb auf welche fiel), mittclft bcS SrttefeS ber entfprechenbcn Saften, Sangenten nicbcrbrüdfen, welchebie flingcnbc Saite (ungefähr eben fo wie bic ginger beS SSioliniften) halb mehr, halb weniger ocr-f'ürjcn, unb fte alfo halb höher, halb tiefer flingen madjett.

Sie SJtarine = Srompete, ju beutfef; SJteertrompctc, Srontpetengeige, Stumm:febett, Spmpaittfdfija, ben SÖfuftFevn unter bent oerftümmelten Flamen Sromtemarie

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