Aufsatz 
Enthaltend die Töne, wie sie die Theilung einer Saite nach den natürlichen Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 usw. angibt : mit einer Figuren-Tafel und zwei Beilagen
Entstehung
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SBtrfung beS @ewid;tS gegen biefe 3(re gebrüeft wirb, wephalb man burd; baffetbe ©ewid;t, an berndmlid;en Saite angebracht, nid;t immer bie nämliche Spannung erhält. 3fuS biefem ©runbe muf?man ju Untcrfud;ungcn, wcld;c Schärfe cvfovbern, baSocrtifate Stonocfwrb in ©cbrauch jieben,

11. 3“ ben Untcrfud;üngcn, benen baS Stonocl;orb bient, muff man aucl; einen ober meb ;rcre bewegliche Stege ober Schieber haben, bie jwifcl;en ben jwei fejt angemachten Stegenunter bie Saiten gefd;obcn werben tonnen, um biefe baburch nad; belieben abjufürjen. Sie tonnen3, 4 ober 5fantig, ooit ber gönn eines [entrechten 3, 4 ober öfaitigen $pri3ma’3, fein, itnb muffen$tetd;e 4öül;e mit ben feften haben. (9tr. 3, 4 u. 5 ber gigur=3xifel.)

12 . Silbern icl; nun 51 t ben Untcrfuchungcn, welche mit bem Stonochorb anjufteltcn ftnb, über;gehe, bemerfe ich »ubor, bap icl; btefelbeu mit einer SarftcllungSwcife beginne, bie mir bie ©runb-lagc für fpäterc Untcrfuchungcn abgeben foE, übrigens aber oon ber 9Jtctl;obc ber ^bpftfalifctjcnSchriffftcHer abwcid;t, wenn gleich beibc ju gleichem Siele führen. Sd; betrete ben mehr matl;cma;tifcl;miuftfalifd;cn als ^I;pfiPatifcf)en SBeg, inbem icl; auf bie Sd;wingungcn unb Sd;wingitngSjal)lenber Saite unb ber Sone, bie ol;ncbicft noch ooit feinem ^l;t;ftfer ad oculos bemonfirirt worben ftnb*),tticl;t 9iücfftd;f nehme, fonbern micl; auf bie Sange ber Saite befd;rdnfe unb bocl; babeibicfclbeit 3‘ihlcnwcrtl;e gebrauche, wie bie fPhbfifer bei ben Schwingungen. Suglcid; macl;e id;nur mit ßincr Saite ben Anfang, bie id; burchgcl;enbS aufbaS gropc C geftimmt fein lajfe.

Stein Stonocl;orb l;at bie Sange oon 3 gup 7 \ 3oll, SSreite oon 3^ Soll, Jb&f;c ooit 1 Soll1 Sinic; ber tfbftanb ber beiben unbewcglid;cn Stege rs unb mn macl;t 3 gup i-§ Soll, allesin rf;cinl. ober feigem preup. Suobccimalmaape, unb iff, weil jcbcS Stonod;orb in eine beftimmtetlnjahl gleicher £l;cile, 5 . 25. 20 , 30 ic. gctl;eilt fein mup, in 72 gleiche £l;cilc getl;cilt. ©igcntlid;folltc baS Stonod;orb in fo otcl gleiche Scheite gctl;ei(t werben, als baS ^»robuft auS ber Stenge ber& 6 ne, bie uacl; cinanbcr jur Unterfud;ung fomnten foEcn, angibt. Sollten 6 Sone einer £>ftaoeuntcrfuc!;t werben, fo ntüpte man bie3al;lcit 1 , 2, 3, 4, 5, 6 nad; bcr£)rbituug mit einanber mul;tiplicircn, welches 720 gibt, unb bann ein in fo oielc gleiche £l;etle getl;eiltcS Stonoci;orb gebrauchen.Sic Sd;wierigfeit, eine foweit getriebene Shcilung auSjufül;rcu, unb eine beftimmte SDfcitge fo [(einerShcde absujahlcn, gebietet eine Shciluttg in eine nid;t 51 t gropc Stenge glctd;cr Sl;eilc, unb habe id;für ben uorgefteeften 3wcct bie 2E;eilung in 72 2E;ci(e, wie man fel;en wirb, für l;inrcid;enb gefunben.9tr. 1 ber gigur;£afel jtcEt genau ben oievten Shcit aller Sitncnftoncn beS wirtlichen Stouod;orbSoor,

*) Sie »or furjeut erfd;ienene Scfjrift:

„$ee pl;t;fifialifd;c unb mtiffSaltfdjc SEoitmeffer. Crrfunben unb au§gefüf;rt oon HeinrichSdjcibler, ©cibcuroaarcjuSRamifaStutift in Grefetb. Gffcn 1834, in gr. 8. 80 Seitenmit 3 ©teinbriicl'tafcln."

fotl jwar nad; bem, was id; bariibcr »or Surjcm geljcrt unb gelcfen I;abe, biefe gorberwig erfüllen, id;bin feboep außer Staube, batuber fegt fd;on ein befiimmteS Urtpcil abjugebeu, weil id; fie erji feit fursemhefige unb bie Grperimente nodj nid;t t;abe nad;mad;en founeu, bie burdmuS nadjgcmad;t werben muffen,wenn man baS S3ud; fclbft oerjleticn unb ridjtig beurft;eilen wiU.