Aufsatz 
Enthaltend die Töne, wie sie die Theilung einer Saite nach den natürlichen Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 usw. angibt : mit einer Figuren-Tafel und zwei Beilagen
Entstehung
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bie (Saiten gejogett, btc att bcibcit Enben beS 93retchen§ auf einem ttiebem feft angemachten Stegetilgen, unb wie gewöhnlich auf bei- einen Seite an knöpfen, Stiften ober ScSchcn angehdugt, aufher anbern aber an SSirbcl befeftigt ftnb, mittclft berer ihnen bie nötige Spannung gegebenwerben Faun.

2(u§ SRattgcl eines S3rctdt>cnS laßt fiel; jebc anbere Unterlage auf gleiche SBeife nnb jeberjeitgunt 5Ü?onod)orbe ciuridEjten, wenn nur btc Saite an jwei Stellen 31t befeftigen geht unb fiel; gehörigfpanitcn laßt.

Ser £on eines fo eingerichteten 9Ronod)orbS, baS gewiß baS wohlfcilfte alter Snftrumentc ifr,crfchcint inbep nicht ftarE genug; ilm 51t oerftdrFcit, muß man cS auf eine Unterlage legen,woju 4?olj am fauglichffcn ift. 2£uf einem hohlen dpolgftücFe, 5. 93. auf einem hohlen, mit einerleeren Schubtabc ocrfchcneit Sifeße, auf einer hohlen Stifte, auf einem 23iolinFaftcu, tönt bie SaitefidrFer als auf einem maffiocit. Sic SBirfung bleibt bicfelbe, wenn baS SOtonoeßorb, anftatt eSgulegen, aufgchdngt wirb.

SBill man bie 23erftdrFuitg beS SFoneS nicht oon ber Unterlage abhängig machen, fo wirb baSSOtonoeßorb fclbft hohl gemacht. Saun befteßt baS ßorpttS (gig. 1) auS einem 2 bis ö guß langen,2 Soll unb barüber hohen, 2 bis 6 Soll unb barüber breiten oicrecFigcn Ädftd)cu (rccl)tminFlid)tcöIdnglichtcS 9)arallcleptpcb) oon dpolg, woju fiel) auS bcFannfcn ©rünben gichfcnholj (pinus picea)am beffen eignet. Sic übrige Einrichtung junt Qlufjichcn ber Saiten bleibt bie vorhin angegebene.Ser 93obeh btefeS dtafteßenS braucht nur, wie bie gcgenübcrftchenbc SccFe, über welche bie Saitengehen, höchfieuS 2 Sinien Siefc 31t haben. Eines befottberen ©eftelleS, worauf man cS legen, etwajwei gitße, auf beiten eS liegen Föttute, bebarf eS bttrehauS nicht.

Sic Sange beS 9)tonod)orb3 richtet fid) lebiglicß nach ber Steilung ber Saite (§ 13 u.folg.).Sn je mehr Sh eile bicfelbe geteilt werben foll, befto langer muß ber Einfaitcr fein.

10. Ser großem 93cqucmlichFctt wegen, unb wahrfcheinlich beiten 31t (Befallen, bie ftd; mit beutStreidjeu ber Saiten ntd)t vedpt 31t bebaben wiffen, hat man SWonocIporbe nach 2lrt ber $pianofcrte;guitarrcit mir einem Sdpalt loche unb einer dtlaoiatur oon mehreren Saften oerfchen, bereitTangenten auS beut Scßallfodpe horoortreten unb bie Saiten berühren, wie bie Jammer einesfpiauo forte.

ES gibt and) fOFortodporbc, bereit Satten nicht bttreh SBirbel, fonbern bureß ©ewteßte gefpanntwerben. 2Cnftatt ber SDBivbcl ift eine 9t olle angebracht, über weldje bie Saite geht, an beren Enbe©ewiditc gehängt werben. (9tr. 2 ber gigurs&afcl.)

2tußcr beit angeführten horisontaleit hat man auch ocrtiEalc gRonoeßorbe mit ©cwichtcn, biegut Errctd)ung gemiffer SwccEc oor jenen einen cntfcßiebcncn S3orjug haben, inbent fte, wie 23iotrießtig bemerEt, weit mehr ©citauigfcit gewahren, als baS ßorigontalc, weil in leßtcrm bie Spannung,weld;e baS ©ewicht heroorbringen foll, immer mehr ober minber bttreh bie 9tcibung mobifteirt wirb,welche btc Siolle an ihrer 2fjrc erfahrt; eine »Reibung, bie um fo ftdrFer ift, je mehr fte bureb bie