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Christus der köstliche Eckstein : eine Gastpredigt über 1. Petri 2:7a
Entstehung
Seite
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Gott streiten; wir sind nicht Herrn, sondernDiener des Evangeliums und darum dürfen wirnichts an demselben meistern. Nein, das sey ferne ,wir wären dann schuldig des Blutes eines jedenSünders, den wir solchergestalt leichtfertig ge-tröstet hätten und wer mögte sich mit solcherBlutschuld beladen? Nein, nicht wir, der Herrseihst macht hier in seinem Worte die zwey Clas-sen und wir haben demnach uns alle zu fragen:zu welcher dieser beyden gehören denn wir? Glau-ben wir oder sind wir ungläubig ? Können wirnoch mit unserer Gerechtigkeit aus, haben wirdie Sünde, die Welt noch lieh? Kennen wirdie Stunde, die Zeit noch nicht aus eigener Erfah-rung , wo wir um unsere Sünde bekümmert nachGnade fragten und weinten? haben wir den HerrnJesuin noch nicht angenommen, als unsern Iiohe-Priester, Prophet und König dann gehören wirnoch zu den Ungläubigen , über welchen der ZornGottes bleibt. Ist uns Christus noch eine gleich-gütltige Person, den wir Tage, ja Monate langentbehren können, können wir es am Ende garnicht einmal begreifen, wie andere so viel Wesensvon ihm machen können , kurz , wissen wir nochnichts mit ihm zu machen? dann, Geliebte , ist eruns noch , wir mögen es sagen oder nicht, ein Steindes Anstossens und der Aergerniss. Das was uns zumHeil gegeben ist, dient dann zu unsrer Verdammniss.

Euch aber , die ihr glaubet, ist er köstlich. Oich glaube es sehr gern, lieber Bruder , du wagtstes kaum dein Hungern und Dürsten nach ihm und