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Christus der köstliche Eckstein : eine Gastpredigt über 1. Petri 2:7a
Entstehung
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TEXT : 1 Pet. 2: T.

EUCH NUN DIE IHR GLAUBET, IST ER KÖSTLICH.

Unser Textcapittel, Geliebte, beginnt initeinemGebote, mit einer Auffoderung zur Heiligung, aberdie Heiligung im neuen Testament, die Gebote dessel-ben schweben niclit in der Luft, wie die moralischenVorschriften des alten und neuen Heidenthums,sondern sie stehen da als Früchte der Dankbarkeit,gegründet auf Christum. So befiehlt auch der A-postel Petrus diesen heiligen Wandel den Gläubi-gen nur in der Voraussetzung, dass sie geschmeckthaben, wie freundlich der Herr sey. Wenn ihrin der Vergebung eurer Siind en , im gläubigen Um-gänge mit Christo seine Freundlichkeit und Gnadegeschmeckt habt, dann werdet ihr auch gerne dieSünde ablegen und euch als lebendige Steine in demWandel eurer Heiligung auf Christum gründen.Bey dieser Ermahnung gedenkt der Apostel jenerWeissagung von Christo, die Jesaij. 28 : 16 auf-gezeichnet steht, und die dem Apostel besonderstlieuer gewesen zu seyn scheint, wenigstens führter dieselbe auch noch bey einer anderen wich Li-