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Christus der köstliche Eckstein : eine Gastpredigt über 1. Petri 2:7a
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gen ist er so köstlich , dass er alles andere für Scha-den und Kolli achtet, auf dass er Christum gewinne.Mit einem Assaph sagen sie einmüthig : Herr, wennich nur dich habe, so frage ich nicht nach Him-mel und Erde. Sie liehen ihn über Alles!

Nicht wahr, meine liehen Brüder und Schwestern,ihr begehrts doch! es ist doch nichts auf der Erde,nichts im Himmel, w'as ihr mit Bedacht für denHerrn als Tausch nehmt. Es ist unser aller Gehet:

Ach gieb an deiuem kostbaren Heil

Uns alle Tage grossem Theil

Und lass unsere Seelen sich immerdar schikken

Aus Noth und Liebe zu dir zu blikken

Olm Unterlass,

Aber nun, Geliebte , zum Schlüsse noch eine Frage.Wir haben nur die ersten Worte unseres Textes heutemit ein ander betrachtet, die folgenden lauten schreck-lich : den Ungläubigen aber ist der Stein, den dieBauleute verworfen haben und zum Eckstein wor-den ist, ein Stein des Anstossens und ein Fels derAergerniss, die sich stossen an dem Wort und glau-ben nicht daran, darauf sie gesetzt sind.

Ihr sehet, Geliebte, der Apostel macht hierzwey Classen und wir Diener des Evangeliumsmüssen dasselbe tliun. Ihr könnt wolil leichtdenken, dass es uns viel angenehmer wäre, wennwir die grossen Tröstungen des Evangeliums nurso im Allgemeinen und ohne Unterscheid allen un-sern Zuhörern zusprechen könnten, wenn wirjeden, wie er auch sey , seelig preissen und zu derZahlder Jünger Christi rechnen dürften. Aberdürfen wir das ? ! Das sey ferne, dass wir gegen