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Christus der köstliche Eckstein : eine Gastpredigt über 1. Petri 2:7a
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gönnen hat es ist in seinem Herzen derWunscher hat ihn hier ins Haus Gottes geführt, dass seinGlaube doch in ihm kräftig, fester und gegründe-ter werden möge.

Und da giebl der Apostel denn nun weiter an,wodurch dies geschehe: durch die Erkenntniss allesdes Guten, das ihr habt in Christo Jesu. Ach,ist es nicht so, ihr lieben Mitgläubigen, ist nichtdarum die Wolke des Unglaubens so dicht, dieHand des Glaubens so dürre weil wir nicht er-kennen alles das Gute das wir haben in ChristoJesu? Zum Theil mangelt uns vielleicht gar nochdie buchstäbliche Erkenntniss des ganzen Erlösungs-werks Jesu Christi; wir wissen vielleicht noch nichteinmal das grosse und doch in der Schrift so offen-bare Geheimniss von der Stellvertretenden Genug-thuung Jesu Christi , wodurch dieser Bürge füruns alles gethan, alles bezahlt, alles gelitten hat,was wir hätten thun , und bezahlen , und leidenmüssen; uns ist das Evangelische Wörtlein Gnadenoch ein verdecktes Wort, das wir mehr oderweniger mit dem gesetzlichen Worte: Verdienstvermengen. Oder wenn wir auch die buchstä-bliche Erkenntniss davon haben, lebt diese Er-kenntniss in uns, hat sie in uns Gestalt gewonnenund wie ein lebendiger Geist unser ganzes Wesendurchdrungen? Zweifeln wir nicht eben darumnoch so oft, ist unser Glaube nicht deswegen nochso schwach , weil wir es eben immer wieder ver-gessen was wir alles , ja dass wir alles Gute anChristo haben.