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Christus der köstliche Eckstein : eine Gastpredigt über 1. Petri 2:7a
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Und darum, Geliebte, was können wir besseresthun als uns gegenseitig von dem Guten erzählen,welches wir in Christo haben, unter einander undmit einander rühmen den unerforschlichen Reicli-thum seiner Gnade und so gemeinsam uns in derErkenntniss seiner Heilsgüter fördern ? Das war dasLieblingsgeschäft der Gläubigen zu allen Zeiten , dar-um finden wir in der H. Schrift, besonders in denPsalmen so manche Aufforderung gemeinschaftlichden Namen des Herrn zu rühmen und ihn zu lo-ben , darum will David in dem vorhin eurerAndacht vorgelesenen Psalm (Psalm 34 :) vor denOhren der Elenden den Herrn rühmen , dass diesesich freuen sollen und so, Geliebte, wollten wirauch in dieser Stunde mit einander vom Herrnrühmen, auf dass ihr und ich, alle die den Herrnsuchen und sich elend fühlen, mit neuer Freude,gestärkt und erquikt würden.

Aber zu solchem Rühmen vom Herrn haben dieBoten Jesu Christi, so oft sie an dieser heiligenStätte stehen noch eine andere Veranlassung.

Es sind nicht alle Zuhörer in einer KircheGläubige, so wenig wie alle Getaufte Glieder Christisind, die Zahl der Gläubigen ist seit der Grün-dung der Kirche immer das geringe Häuflein,die kleine Heerde und so wird es dann auch wohlhier seyn. Es werden auch hier noch leider solchegeben, die ihre eigenen Gedanken nachwandelnauf einem Wege der nicht gut ist, aus Sündenlust oder Eigengerechtigkeit von Christo nichtswissen wollen und den schmalen Weg der Wie-