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Christus der köstliche Eckstein : eine Gastpredigt über 1. Petri 2:7a
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sich erwählL hat. Da vergisst er die Verschieden-heit, die Volk, Sprache, Sitte und Stand sonst zuzieh enpflegt über dem Glauben , den sie mit einan-der haben, über der einen Hoffnung , der sie sichgetrosten, über dem einen Weg , auf dem sie wan-deln , über dem einen Herrn, den sie lieb haben,über die Erfahrungen , Anfechtungen, Ercpiikun-gen, die sie gemeinsam machen, dulden und ge-messen. Es geht ihm wie Paulus, als er in diefremde und grosse Stadt Rom kam, als er dieBrüder sähe, da dankte er Gott und gewann eineZuversicht (Apost. Gesell. 28, 15.)

Sie haben, die Christen aller Orten, einen ge-meinsamen Glauben mit einander, aber auch miteinander eine Klage, einen Wunsch in Bezug aufdenselben die Klage , in welche auch der Heldim Glauben noch einstimmt, dass dieser Glaubenoch nicht stark genug sey , den Wunscli, dass erkräftig in ihm werde. Nicht wahr, Geliebte, ihrhabt nirgend in der Bibel, nirgend im Leben ei-nen Gläubigen gefunden, der mit seinem Glau-ben zufrieden gewesen wäre, sie haben alle mit derSchwachheit des Glaubens zu kämpfen, alle, wennauch von verschiedenen Staffeln des Glaubens herab,beten sie mit dem Vater im Evangelio : ich glaube ,lieber Herr, kom zu Hülfe meinem Unglauben.

Das wusste auch Paulus von seinem Philemon ,ohne dass dieser ihm das erst hätte sagen müssenund das, meine Geliebten, weiss auch ich, ob-wohl ein Fremdling unter Euch von jedem derunter uns das Leben des Glaubens zu leben be-

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