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Abhandlung von Runden, Ovalen, Ey- und Polygonal-Fäßern aus der practischen Zusammensetzung dieser Fässer hergeleitet
Entstehung
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Unterscheidungs-Zeichen der gezo-genen Ey-Fäßer.

IV. Aus dem / was von der Aufrcißunq des Faß-Risses gesagt worden, ist zu ersehen, daß an einemEn-Faß mehrere Unterscheidungs - Zeichen aufzusuchenseyni, als an einem ovalen Faß. Auch sind die Me-thoden, dieselben zu finden, auch änderst, als bei) demovalen Faßc, wie folgt:

Man findet nemlich fürs erste den Faß-Stichnicht aus dem Faß - Risse, sondern aus dem Boden

des Ey-Faßeö.

Es stelle in dieser Absicht ?iZ. IZ. nunmehr denBoden eines Ey-Faßcs vor.

Will man nun die Stich-Zahl ? des Faßeswissen, so sucht man den Halbmesser oderoder Qdl des untern Gewölbes auf und trägt den-selben ans dem Umfang des obcrn Gewölbesso oft herum als es angeht.

Weil man durchgchends für ein jedes gezogenesEy ohne merklichen Fehler diese Halbmesser für einenStich gelten lassen kann, so findet man dnrchdieses Umschlagen den Faß-Stich

Ließe sich, zum Ercmpcl, der Halbmesser ge-nau i2mal auf dem auf den Boden gezogenen Rißherumtragen, so wäre das Ey auf 12 Sti-che gesetzt.

Hiebcy muß nun ? jedesmal für ein Faß nachder Regel eine ganze Zahl seyn; auch mochte die Zahl12 wohl die kleinste seyn, auf welche man bey einemgezogenen Ey kommen kann.

jS. Laßt