Einleitung.
ch habe mir vorgenommen, Untersuchungen überdie Figur und Gattungen der Faßcr anzustellen,und aus denselben Regeln herzuleiten, nach welchender Inhalt eines jeden Faßcs auf die möglichst ein-fachste und zuvcrlaßigstc Art gefunden werden möchte.Letzteres begreift man gemeiniglich unter dem Nahmender Visier-Runst, die einen sich blos auf Faßcr be-schränkenden Thcil der s)yrhomerrie ausmacht. Ichhabe, was diese lcztcn Untersuchungen anbelangt, be-reits viele Vorgänger, worunter sich wirklich Männerbefinden, deren Bemühungen um die Visier-Kunst mitdem gröstcn Danke zu erkennen sind. Es läßt sichauch leicht denken, daß die Auesindung des Inhaltseines Faßes, als eines so allgemein brauchbaren Ge-fäßes, schon für die ältesten Geometer einen Gegen-stand der Betrachtung möchte abgegeben haben; allemman muß aus gutem Grunde schließen, daß diese indiesem Fache es entweder sehr weit möchten gebrachthaben, oder es müßten die vorzüglicher» Regeln der-selben nicht bis auf uns gekommen seyn: denn nochim 16 Jahrhundert, und zu Anfang des i7ten Jahr-hunderts bemühctcn sich unter uns Orsntius Knaus,Jacob Röbel, Erhard Helm, Simon Jacob, An-dreas Helmreich, Moritz oohnsen, Georg FriedrichMayer, Regeln für das Visieren der Faßcr zu geben,
A welche