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Abhandlung von Runden, Ovalen, Ey- und Polygonal-Fäßern aus der practischen Zusammensetzung dieser Fässer hergeleitet
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ger wird die lange Axe des EyeS; also das Ey umso viel gezogener. Ich halte aber dafür, daß manein Ey, dessen lange Are i Stiche mißt, schonfür das gezogenste annehmen dürfe.

5. Es tragen ferner auch die Küfer den Stichauf dem Faß-Riß herum, so oft es angeht, um dasVerhältniß der langen Axe zu dem Umfang des Poly-gons zu finden, der in diesem Ey stehen kann. Gehtdieses Herumtragen genau (m)mal an, und mißt dielange Are (n) Stiche, so notiren sie sich diese beydeDahlen, und bedienen sich derselben, die Böden desEy-FaßeS oder ein Polygonal-Ey-Faß darnach aufzu-reißen. Sind ihnen nemlich für ein Ey (dl) dieseZahlen bekannt, und sie sollen den Boden für ein sol-ches Ey-Faß machen, so stechen sie in seiner Garge!(m)mal herum, das ist, sie theilen dieselbe mir demCirkel in (m) gleiche Thcile, und tragen hicvon (n)Thcile für die lange Are des Bodens ab, und reißennach diesen Theilen den Boden auf.

Sollte der Küfer bey dem Abstechen des Faß-Risses auf eine ungerade Zahl komme!,, so daß alsodie Zahl (m) eine gebrochene Zahl wäre, so theilct erdenselben in eine gewisse Anzahl gleicher Thcilc, undprobirt nun, wie oft sich ein solcher Theil auf dielange Are tragen laßt; kommt er hier auf eine gera-de Zahl, oder wenigstens auf eine Bruchzahl, derenNenner ---2 ist, so hat er seine Absicht errcicbt, u> der nolirt sich beyde Zahlen. Ist dieses nicht, so stichter so lange auf dem Faß-Riß herum, bis er auf ei-nen Stich kommt, der auf der langen Asc entweder(n) oder (n-h x)mal sich austragen laßt.

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