Druckschrift 
Abhandlung von Runden, Ovalen, Ey- und Polygonal-Fäßern aus der practischen Zusammensetzung dieser Fässer hergeleitet
Entstehung
Seite
158
Einzelbild herunterladen
 

i)8 '

Bemerkungen über den CubischenDiagonal-Stab in xiv.

XVI. Nach der in XIV. gegebenen Theorie die-ses Stabes, ist sein gewöhnlicher Gebranch folgender.

Man steckt den Stab bey dem Spundlochdes Laßes, schief gegen die Mirre der Rymenoder Boden-Zargen der Lager-Daube ein, undsteht nach, was für einen Strich feiner LLin-rheilung der innere Rand des Spundlochs je-desmal abschneidet, und nimmt zwischen die-sen Heyden Visier-Langen das ArithmetischeMittel für den Inhalt des Laßes (lc).

a. So einfach und äusserst bequem der Gebrauchdieses Stabes nach der eben besagten Visier-Methodeist, so müssen doch mit demselben noch einige andereDinge verbunden werden, die einen starken Bezugauf den Inhalt des Faßes haben, und die so viel ichbisher inne wurde, nicht alle angewandt wurden. Manhat zwar schon lange eingesehen, daß ein und ebender-selbe Cubische Diagonal-Stab nicht für alle Faßer ohneUnterschied anwendbar seyn könne, allein man sacktemeines Wissens den Unterschied nur in dem Quotienten,aus dem Unterschied der Spundticfc und Boden-Weite,dividirt durch die Spundtiefe; man sagte nemiick derStab (ck) ist nur brauchbar für Faßer, bey welchen

dieser Quotient — 2 ist, und nahm hiebey nicht

auf die veränderliche Mein-Lange des Faßcö, unddie Boden-Senkungen Rücksicht.

Da aber das Verhalten runder Faßer in Abstehtauf ihre Ligur von der Stichzahl und Fundamental-Verhältniß derselben abhängt, und ferner auch ihr

Vcr-