daß die Daube von innen und außen ungefchr dieKrümmung des Stich-Models oder der Lehre hat.
Er nimmt ferner die Mittel-Linie der Daube ih-rer Länge nach, nach dem Augcnmaaße ab, oder erziehet dieselbe vermittelst der Schnur, und bringtdiese also zugerichtete Daube auf die Fügbank.
Hat nun die Daube in ihrer Mitte, wenn er sieauf den Stich-Model bch. i. legt, die Breite gp,also x Stiche ö. b.; so stößt er auf der Fügbank nachund nach gegen die Enden oder Köpfe der Daubezu, weg, daß die Daube an ihren Heyden Endenkio. 2. die Breite — i Stiche bekommt.
Bcy dieser Fügung der Daube trägt nun der Kü-fer auf folgende Stücke an:
1. Daß er auf Heyden Seiten der Mittel-Linie tvder Daube gleichviel wegstoße.
2. Daß die scharfe Seite derselben, oder ihre Kann-te senkrecht steht auf der Krümmungs-Ebenc derDaube? das ist: daß die scharfe Seiten der Dau-ben, wenn sie auf den Model i. gelegt wird,genau an dem Ansatz cj k anpassen.
z. Tragt der Küfer darauf an, die Dauben so zufügen, daß die Kannten derselben gegen die Mitte«/?, das ist, am Halse etwas sehr weniges hohlwerden, damit sich das Faß desto schöner im Bin-den darstelle.
b. Hat der Küfer keinen eingetheilten Stich-Model,so zieht er auf ein beliebiges Brett eine gerade Linie,und theilt dieselbe in (?) gleiche Theile. Nun nimmter seinen vierspitzigen Eickel, und 'stellet denselben so,A 5 daß