2. Ist das Verhältnis der Breite der Dauben in ih-rer Mitte und an ihren Enden, bcy allen Daubendes Faßcö ein und eben dasselbe, so ist der Faß-körper cirkelrund; ist dieses aber nicht, so ist der-selbe abrund.
z. Je größer der Unterschied der Breite der Dau-ben eines Faßcs in ihrer Mitte und an ihren En-den ist, um so mehr bauchichtcr ist das Faß; dasist in der Sprache der Küfer (Faßbinder, Böttichcr,Büttner).' je größer die Spinung der Dauben,um so viel gewölbter ist das Faß.
4. Es ist ein großer Unterschied in Ansehung des Ver-hältnißcs der iange der Dauben eines Faßcs zu sei-ner Weite an den Enden derselben, das ist: dasVerhältnis der V)eite eines Faßes an seinenRöpsen zu seiner Lange ist nicht aller Orteneinerley.
5. Unter zwey Faßern, deren Dauben einerlei) Spi-tzung (z) haben, ist dasjenige gewölbter, bei) wel-chem das Verhältnis seiner sänge zu seiner Weitean den Köpfen (4) größer als bey dem andern ist.
6. Bcy einigen Fäßern stnd bcyde Böden, bey eini-gen auch nur ein Boden, von außen etwas einge-tieft, und diese haben zwey längste und zweykürzeste Dauben; das ist: Bey einigen Fäßernhaben die Böden eine Senkung, andere sindohne Senkung.
7. Bey Fäßern, die gesenkte Böden haben, sind des-wegen die Spund- und die ihr gegenüber stehendeLager-Daube die kürzesten; die Seiren--Dau-ben aber die längsten.
lZ. Eini-