ö. Einige Werkzeuge/ mit welchen insbe-sondere der Daube ihre Figurgegeben wird.
Nachdem ich die allgemeinen Unterscheidungszeichender Faßer angeführt habe, so will ich nunmehr auchnoch einige Werkzeuge der Küfer beschreiben, derensie sich bedienen, einer Daube ihre Figur zu geben,
a. Die Füg-Bank.
Unter diesen Werkzeugen sind die Füg-Bank,und der Stich-Model, oder auch der vierspilzigeEickel die vorzüglichsten.
Erstcre besteht aus einem hölzernen Parallelophpedon, das in seiner Mitte nach Ärt eines Hobels, des-sen sich die Zimmerleute bedienen, durchgestochen, undmir einem scharfen Hobel-Eisen versehen ist. Die Brei-ten-Ebene dieser Füg-Bank ist gerade; ihrer bangenach aber ist dieselbe nach einem sehr großen Radiohohl gekrümmt, so daß ihre Ebene ganz gerade zu seynscheint; das Eisen macht mit der Tangente der Ebeneder Füg-Bank einen bestimmten Winkel, der durch dieErfahrung gefunden werden muß. Eine solche Bankheißt daher auch eine Hohl-Bank, und wird insbe-sondere zu Fügung großer Dauben gebraucht. Klei-ners können auch ans einer Bank gefügt werden, de-ren Ebene fast durchaus gerade ist. Deswegen gehörtauch eine gute Fügbank unter die Zierden der Wcrk-stättc eines Küfermeistcrs; und ihre Abrichrung istnicht die Sache jedes Küfers. Deswegen legen sicheinige insbesondere auf die Abrichtung der Fügbänke,mW sind deswegen eigentlich bcy ihrem Handwerk daSz>was sonst die Mühlärzte bcy Mühlen sind.
Az b.Der