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[1,1] (1804) Gegenwärtig über ihre Purifikationen, sammt der Geschichte des Forstwesens im Allgemeinen, vorzüglich in Baiern
Entstehung
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artikel einer zweckmäßigen Landwirthschast ist, bloßmit Stroh einzustreuen, um guten Dünger zu erhalten,und ihn zu sichern. Daher ist es auch schon lange inder Oekonomie zum Sprichwort geworden: man darfnur den Düngerhaufen sehen, um von selbem aufdie ganze Wirthschast zu schließen.

Laub- und Nadelstwu verschaffen schon ihrer Na-tur nach einen sehr armseligen Dünger, der noch über,dieß auf de» Feldern vom Winde zerstreut und geraubtwird; er verrät!) also in jeder Hinsicht Elend undMißkenntniß der Landwirthschast. Aber eben so mißlichist dieses Laub- oder Streusammeln der Forstwirthschaftselbst, und zeigt da, wo es getrieben wird, offen,baren Mangel ihrer Kenntniß: denn der Baumabfallist für den Baum von doppeltem Nutzen; er bedecktseine Wurzeln und düngt zugleich ; entzieht man nun,besonders in seinen Jugendjahren, dem Baume diesenAbfall, so fängt er zu kränkeln an, er wird in seinemWachsthume zurückgesetzt, und der Schade für denForstcigenthnmer ist unverkennbar. Da aber geradedas Jungholz die reichlichste und Hauptguelle der Laub-und Nadelstreu ist, so kann dieses Streusammelnrnemahls mir einer ordentliche» Forstwirthschaft bestehen.

Aus eben dieser Ursache ist das Strensammeln^durch ältere und neuere Forstgesetze ans das Unschäd-liche im Hochholze beschränkt, folglich beynahe ganzaufgehoben: da mag gleichwohl noch so lange, als es,bisher geschah, die Streu verkauft werden, bis alle

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