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[1,1] (1804) Gegenwärtig über ihre Purifikationen, sammt der Geschichte des Forstwesens im Allgemeinen, vorzüglich in Baiern
Entstehung
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überall geschlossener Wald *) wo giebt es danneine Weide ? Jeder Forstmann oder andere, der nur ei-nen Walo gesehen hat, wird hierauf antworten, daß sichda außer giftigen Schwammen und Mies (Moos)keine Pflanze für das Vieh findet; die Weidenschaftist also gesetzmäßig durch eintretende Waldkultur ver-nichtet ; die Gesetze selbst lassen also schon keine Ent-schädigung zu; sie sehen die Weidenschaft für einenalten Mißbrauch an, und haben sie nur in so langeflehen lassen, als der Hirtenstand von der Kultur nichtverdrängt wurde, und das vorhin Zufällige, bey Man-gel an Kultur unschädlich, durch aufblühende Kulturals schädlich erscheint, und daher von selbst schon ver,botheu ist. Man wird zwar einwenden, es gebe fürdie Waldweide ältere re8 suckicarag der Iustitzkollegien:allein giebt es denn deren nicht in allen Polizeyfächern,weil ehedem die Iustitzkollegien die ganze Polizev mitbesorgten, und natürlich nicht anders besorgen konnten,als nach damahligen Begriffen und Verhältnissen.

So

*) Also, könnte man einwenden, müßte am Gebirge dieViehzucht ganz zu Grunde gehen, die Alpen, ( Almen)verschwinden.Gerade das Gegentheil. Eine Alpe, (Alme)bezeichnet schon einen gewissen Distrikt für das Eigen-thum des Besitzers nach einer gewissen Anzahl Viehs:es darf also jede Alme nur so vermarcht, und dieser Di-strikt dem Almeninhaber fre» eingeranmt werden: ichhabe im Gebirge gleiche Ausgleichungen und Marchungenausgeführt, und die Almenbesitzer befanden sich besserdabey, als im vorigen Zustande, wo man sie das Holznicht ausreuten ließ, und sie durch allerlep Neckereye«beschränkte