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den meisten Kameralförsten, die man auch der Jagdzu Liebe theils durch Ankäufe nahgelegener Walddi-strikte, theils durch den Rittersporn übermäßig ver-größerte. Die meisten großen Förste des Staats wur-den auf diese Art zu ausgedehnten Waldungen, wur-den meistens von der Nachbarschaft um wenig Geldzusammengekauft, und diese einzelnen Stücke der Jagdwegen arroudirt, wozu die Jäger leicht Mittel zuschaffen wußten; sie ließen die zwischen und um denForst liegenden Felder und Wiesen oder durch Kriegs-zeiten verödete Gründe vom Holzanflug nicht reuten,und sobald die Pflanzen an den Rittersporn reichten,war der Grund dem vorigen Eigenthümer verfallen,und machte nun als forstig einen ergänzenden Theildes Forstes aus. *) Dieß geschah nicht nur von den
chur-
*) Die hier folgenden Beylagen ^ und k zeugen unwiderrsprechlich von dem damaligen Zeitgeiste tm Kulturwesen.
Bevlage
Ferdinandt Maria Churfürst, rc.
Lieber gethreuer, Vnder iungst gehaltenem Landtag,hat der Standt der Prälathen, Stüffter vnd Cleffter,bey dessen 8 Lpecial grsusmine wider etliche vnsere be-amte angezogen, als wollen selbige nit verstatten, da»an endt vnd vrth, allwo durch erlittene Knegszeitea diePaugründt ddt gelegt worden, selbige wider zu Nuzengebracht werden derffen, Nun ob wir es zwar bey dcmewas in der Erkhlertea Landtsfreyheit vnd Forfftordnung,auf dem fahl, wann ein Vnderthonn sein gründt auß sei-nem Verschuldten »nd nachläfsigkheit mit Holz anfliehen
lasst