ketten «bänderten, und — wer sollte es glauben!die Untcrthanen wurden damit befriediget, daß mansie bey der Besteuerung geringer anlegte, weil nurdas Eigenthum eine hdhere Steuer, folglich das be-schranktere (verminderte) weniger bezahlt — eine Un-gerechtigkeit, welche wirklich bis jetzt noch besteht.*)
Selbst
ten dis gar genommen , das Gott nicht mehr leyden will,sondern soll ganz ab sevn, kein mensch hinfüre schuchigseyn zu geben , Widder (weder) wenig noch viel,
Beschluß.
Zum Zwelfften ist vnser Beschlus vnd endtliche mey-«ung, wann einer oder mehr Artickel als hie gestelt, sodem Wort Göttis nicht gemess weren (als wir dann nichtvormeynen) dieselbigen Artickel, wo man vns mit demwort Göttis für vnzimlich anzeygen, wollten wir von dar-absten, wann mans vns mit grnnd der geschriffr erklert.Ob man »ns schon etlich Artickel itzt zuließ, vnd hernachsich befunde, das sie vnrecht weren, sollen sie von stundtan todt vnd abseyn, nichts mehr gelten, dcrgleychen obsich in der schlifft, mit der warheyt mehr Artickel erfun-den, die wider Gott vnd Beschwerung des nechisten weren,wolln wir vns auch furbchalten, vnd beschlossen haben,vnd vns in aller Christlicher lere vben vnd brauchen, da-rnach wir Gott den Herren bitten wollen, der vns dassel-bige geben kann vnd snnst nicmandt, Der fride Christisey mit uns allen Amen-
') Erst jüngsthin kaufte ein Unterthan von seiner Grund-Herrschaft das Grundvbereigenthum, ckominium ckii-eccum»Er besaß sein leibeigenes Gut kaum ein Jahr lang, sowurde es mit zivr-mahl hohem Steuern belegt, so daß
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