Sem Eigenthum der Unterthanen strebten, esan sich zogen, oder mit drückenden Gerechtig-
kei-
erbeer Leutt besichtigen lassen vnd nach der Billichkeitam Zinnse gelt erschaff, domit der Bamer sein erbeit nichtvmbsonst thue dann eyn iglicher tagwerkcr ist seines Lohnswirdig.
Der neundt Artickel.
Zum neundtcn seyn wir beschwerd der grossen ftcfel,so man stetz newe sayung macht, nicht das man vnsstraffe nach gestalt der sache, sondern zu Zeitten ansgrossen ne^de vnd zu Zeiten aus grossem gunst, ist vnsermeynnng, vns bey aller geschriebener straff;n straffendarnach die sache gehandelt ist, vnd nicht nach gunst.
Der Zehend Artickel.
Zum Zehenden seynd wir beschwerd, das etliche ha-ben yhnen zugeeygnet w'-seu dergleychen Ecker, die deneiner gemeine zugchvrent, diesclbigcu werden wir Widderzu vnsern gemeinen Händen nemen, Es sei) dann sach,das maus redlich erkaufft habe, wann manss aber vn-billicher weys erkaufft hette, Sol man sich gütlich brüder-lich mit eynander vergleychen, nach gestalt der sach.
Der eylfft Artickel.
Zum eylfften wollen wir den Brauch genant den Tod-sall (Handlohn bey Sterbefällen) gany vnd gar ab-thun haben den nymer leyden noch gestatten, das manwitmen waysen das ihre wider Gott vnd ehren also schend-lich nemen berauben sol wie es an vil Ortten (manchcr-ley gestalt) geschehen ist, vnd von den, so sie besitzenvnd beschirmen sollten, handt sie vns geschunden »ndgeschahen, vnd wann sie wenig füge hettent gehobt, bet-ten