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Geschichtliche Nachrichten über die Familie v. Enckevort : Zusammengestellt auf Grund der Vorarbeiten des Eduard v. Enckevort
Entstehung
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die andere (En ck e v or t sehe) Hälfte zu erwerben und deinAmte Uckermünde beizufügen. Gegen diese Möglichkeitwenden sich 2 Eingaben Nernd Friedrichs vom Mai undZum f?2f, in welchen er vor allem auf die Unbilligkeit hin-weist, daß er von dem Gute, das er wüst überkommen unddurch saure Arbeit und viele Rosten in die Höhe gebracht,verdrängt werden solle. Er wurde dann bei der allgemeinenLehnshuldigung zu Stettin am 6. August H2s als Besitzerdes Gutes vogelsang zugelassen. Zu dieser Zeit, bis zum12. Februar s722, wurde ihm übrigens ein zweiter Sohn ge-boren. An diesem Tage ändert er nämlich durch eine Ein-gabe an den Rönig sein vormaliges Lehnsgesuch dahin ab,daß er, da ihm in der Zwischenzeit noch ein Sohn geborensei, zufrieden sei, wenn das Gut nicht in ein Rnnkellehnverwandelt werde, sondern nur auf seine männlichen Leibes-erbe» fiele.

Die Angelegenheit verzögerte sich, und erst im Zum s72Ydrängte Nernd Friedrich unter Überreichung der nötigen, ansSchweden erhaltenen Nachweisungen und Erwerbungsur-kunden in einer erneuten Eingabe aus Ronsens und Nelehnung,unter ausführlicher Darlegung der für eine solche sprechen-den, rechtlichen und Dilligkeitsgründe. Er spricht in dieserEingabe bereits von seinernombrößen Familie, darunter6 lebendige Söhne." Unterm 2s>. Zuli s?2c) berichtet danndie pommersche Negierung und Lehnskanzlei unter em-pfehlender Anheimstellung der Nelehnung.

Aber die Angelegenheit gedieh noch innner nicht zudem gewünschten Ende. Der Grund wird ersichtlich auseiner Eingabe Nernd Friedrichs vom Zuli s7^L>, als ergelegentlich der Landeshuldigung seinen Bestrebungen wiederumAusdruck verlieh. Er verweist aus seine früheren Eingaben,wie er zunächst angesucht habe, ihm die Güter als Runkel-lehn zu übergeben, wie aber durch dieses letztere Suchendie Sache ins Stocken geraten sei.Nachher hat man michzu disponieren gesucht, diese Güter an das Ückermündische