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Tage die Übergabe der Stadt folgte, nach der die Raiser-lichen jti^^ Schüsse getan und (85 Ztr. Pulver verschossenhattenA)
Im Alärz des folgenden Jahres ward Adrian
v. Tnkefort in Anerkennung seiner Verdienste zum Geueral-Feldnmrschall-Lieutnant erhoben und bald darauf nach Dresdengesandt, wo ihm der Rurfürst seine Truppen vorstellte, ihmdas Rommando übergab und sie ihm schwären ließ. Mitdiesen Truppen ging Tnkefort nach Torgau, während sichGeneral Gallas inzwischen bei Wernburg täglich stärker ver-schanzte und die kursächsische Armee an sich zu ziehen suchte,um sich mit dem Feinde in ein entscheidendes Treffen einlassenzu können. Nachdem jedoch Tnkefort 3 Negimeuter zu Pferdaus Nähmen herangezogen und mit seinen sächsischen Truppenvereinigt hatte, griff er sofort den schwedischen General-Major Rönigsmark an und nötigte ihn nach einem sieg-reichen Gefecht bei Torgau zum Rückzug über die Tlbe.
Mittlerweile war Gallas in seinem Lager bei Bernburgnoch immer untätig, ihm gegenüber lag eine feindliche Armeedie ihm den Proviant abzuschneiden drohte. In dieser Notwandte er sich an den Rurfürsten von Sachsen,2) der ihmseine Reiterei unter Tukcfort zu Ljilsc schickte, während ermit seiner Artillerie und Infanterie in Dresden (Quartierebezog. Trotzdem zwang die Not an Lebensmitteln Gallas,einen Teil seiner Truppen nach Magdeburg über die Tlbezu führen. Inzwischen hatte sich bei Großenhain die knr-sächsische Armee nnter dem General von Tnckefort wiederaufgestellt und erwartete aus Schlesien die Ankunft kaiserlicherTruppen, um mit diesen nach Magdeburg zu rücken. Alsmau endlich dorthin die (ZZuarticre verlegt hatte, wurde dcn-
h U.H. L. V. p. tZZ-
'') pufendorf XVI, ^2. „Da nun dieser (Gallas) ängstlich bat,schickte ilnn der Lhurfnrst van Sachsen seine Reutcrcy unter Luke-farten zu Ijülffc."