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wegen seines Heldenmutes im Kampfe wider die Schwedengerühmt, doch fehlen noch nähere Angaben, nm weitereSchlüsse ziehen zu können.
Ebenso wenig ist über Adrians Teilnahme an der fürdie kaiserliche Partei siegreichen Schlacht bei Nördlingen am6. September sSIH bekannt. Doch scheint er sich außerordent-liche Bcrdienstc errungen zu haben in jenen fahren, da erbald nach Erwerbung von Gut und Schloß Nußdorf an derTresen, am s6. Juni s635 als nieder-österreichischer Land-mann unter die Hcrrcnstands-Geschlechter als Freiherr auf-genommen wurde.
Als man im Jahre sko?^) den Hauptschlag gegenBernhard von IBeimar führen wollte, gelang es demGeneral-kBachtmeister von Enckefort, als er den Nückzug destief ins Elsaß vorgedrungenen s)oh. v. IBerth decken sollte,die Besatzung des Straßburger Brückenkopfes, 600 Alaunmit Kanonen, durch Androhung eines Bombardements zurAbergabe zu nötigen.^) Doch in dem folgenden ffahresollten Adrian und sein Borgesetzter und Freund, Johannv. IBerth, weniger vom Schlachtenglück begünstigt sein.
Bei Nheinfelden gelang es ihnen nicht, durch einenverzweifelten Kampf die Ehre des Tages zu retten, nach-dem der rechte Flügel der kaiserlichen Armee durch Bern-hard von IBeimar völlig geschlagen war. Bergebens stürztenbeide aus einein Ivalde, den sie mit dem linken Flügel be-setzt hielten, hervor, um dem rechten zu Hilfe zu kommen.Die Kaiserlichen wurden zurückgeworfen, ihre Generale ge-fangen. s)oh. v. IBerth, an der Spitze von 500 Alaun ausdem Ivahl'schen Regiment wagte einen letzten Angriff,
AAßgrill, a. a. G. Barthold, Johann von lverth. p. q2.
2) Barthold, a. a. B. p. P.
Matthäus Merlau, ll'bsatrum Burapusnm. FrankfurttöS2. III P. S78.