Trat in kvilhclm v. Tnckevort uns der Typus eineshohen Geistlichen im Zeitalter der Reformation entgegen,so können wir in Feldmarschall Adrian v. Tnckevort einenVertreter des Soldatenstandes, wie er im s7. Jahrhundertwar, erblicken. Der Krieg war die Iviege seines Glückes,die (lZuclle seines Ruhmes und der Schöpfer seines Reich-tums, wie dies sa im Einzelnen seine Lebensschicksale zeigenwerden.
Am 20. August skOZ war Adrian v. Tnckevort zuDiest geboren. Früh starb die Mutter und bald nahm ihnder Vater, ein erprobter Kriegsinann, auf seinen Feldzügenmit. als der große Krieg begonnen hatte, verließen
Vater und Sohn die Niederlande und warben aus eigeneKosten eine Schwadron Kürassiere an, die schließlich in daskaiserliche Lserbersteinsche Kürassierregiment aufgenommenwurde. s62s starb der Vater. Der Sohn verblieb infolge-dessen nicht mehr bei seinem Regiment, sondern trat zu denTruppenteilen des Feldmarschalls Grafen von Anhalt über,wo er bis zum Zahre s629 seine kriegerischen Fähigkeitenentfaltete. Zu den folgenden Zahren finden wir ihn inZtalien im Regiment des Grafen Gallas, in dem er raschavancierte, bis er schließlich die höchsten militärischen Rang-stufen erklommen.
Bald jedoch scheint Adrian wieder zu einem anderenTruppenteil übergegangen zu sein. s632 in der Schlachtbei Lützen wird der kurbayrische General von Tnckefort
h tvißgrill, Schauplatz des nieder-österreichischen Adels. S.ZI7, ZY3