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in engster Fühlung mit den Pauptführern der Gegen-reformationA)
Nur wenig wissen wir über bvilhelms literarische Tätigkeit.Abgesehen von der schon früher erwähnten Nede an dietheologische Fakultät zu Löwen, war er der verfaster vonüber 5,t) bekannten päpstlichen Nullen und der Schriften überdie apostolische deichte.-)
Daß bDilhelm noch zu seinen Lebzeiten die Angehörigenseines Geschlechtes mit Pfründen versorgte, dürfen wir ihmnicht verargen. Der Nepotismus lag im Strome der Zeitund ward daher nicht als ein Unrecht empfunden. Zmpinblick ans die mächtige Stellung des Kardinals zu Nom,widmeten sich viele Glieder seines Geschlechtes dein geist-lichen Stande, war es ihnen doch möglich durch den Linflnstdes hohen verwandten schnell zu hohen Stellungen zu ge-langen. Der Kardinal liest sich, wie auch später näher aus-geführt werden soll, von seinen Neffen in den zahlreichengeistlichen Ämtern und Ivürden in den Niederlanden vertreten.Nur durch den großen Linflnst und die hohe Stellung desKardinals war es wohl möglich, daß in 2 Generationen voniiisgesamt s2 männlichen Akitgliedern des Geschlechts 8 alsKanonici, Lrzdiakone u. s. w. vorkommen.
Doch nie verlor bvilhelm trotz seiner väterlichen Fürsorgefür seine verwandten Znteresse für höhere, allgemein mensch-liche Gesichtspunkte. Zum Neleg wollen wir noch kurzseiner zahlreichen Stiftungen gedenken. Zu Nom war esvor allen das deutsche Pilgerhans, das viel seines Glanzesihm verdankt. Zn den Niederlanden widmete Ivilhelm v.T. besonders seinem Geburtsort Ulierloo jederzeit die größteAufmerksamkeit. söL>6 stiftete er, wie wir schon gesehen
') vgl. p. Kalkoff, Die Anfänge der Gegenreformation in denNiederlanden, palle a. S. ^yoz.
2) Dnebouort kuit seriptor litcrnrnin poenitentinriav apostolicav.Diversen, Oamernl. Vol. 73, kok. KU.