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haben, für die dortige Kirche einen Altar und die Besoldungfür einen Priester. 2 ()ahre vor seinem Tode bewies ernochmals seine unerschütterliche Anhänglichkeit an die Heimat,indem er zu Ulierloo ein Hospital für (2 arme oder krankeMänner desselben Gries gründete. Jedoch erst (H Jahrenach seinem Tode (2^(8 konnte das Hospital eingeweihtwerden, das dem Pfarrer und Kirchenmeister zu Mierlooals Provisor unterstand. Nach der Neformation lag dasHospital, „Apostelhaus" genannt, lange unbewohnt da, bisendlich die Generalstaaten sich der Stiftung annahmen undH Provisoren und einen Ncntmeister anstellten, pm ^ahrel?92 aber ging die Aufsicht an den röm. kath. Pfarrer vonMierloo über. Tie Kapelle mußte bereits am Anfange desi9- Jahrhunderts geschleift werden wegen Naufälligkeit.Ter Trlös ans dem Abbruche fiel der Stiftung zu. DasApostelhaus selbst wurde als Bauernhaus mit den anstoßen-den Ländereicn vermietet, die Miete aber zur Unterstützungvon einigen Armen verwendet.
Noch eine andere Wohltätigkcitsanstalt in Nom außerder Anima hat in ihm einen sorgsamen Schützer gehabt, daswar die (2(9 ^m Kardinal Giulio di Medici (späterPapst Tlemcns VII.) gestiftete „Lcmkruternün äslla cklritn"zur Unterstützung verschämter Armer, zum Nesuch der Ge-fangenen und Negräbnis von Mittellosen. Diese Anstalthatte Leo X. (220 zur Trzbrüderschaft unter Verleihungvon Ablässen und geistlichen Gnaden erhoben. (228 wurdeWilhelm zu deren Deputierten, (529 zu deren Protektorernannt und blieb in dieser Threnstellnng bis (222U)
9 Pastor, a. a. S). (S. Seite 8t Note t-) II. 288/y.