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Erster Band (1832) A bis E
Entstehung
Seite
875
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und im dritten

die übrigen neueuropäischen Verfassungen (Polens, Schwedens,Norwegens, Griechenlands zc) folgen sollen.

Über die Wichtigkeit dieses Werkes für Staatsmänner und Landtagsdeputirte,das in der zweiten Auflage, die wir hiermit ankündigen, alle erloschene und bestehende Verfassungen enthält, ist es überflüssig, etwas zu bemerken, und der berühmte Name des Herrn Herausgebers bürgt dafür, daß die so wesentlichen geschichllichen Einleitungen befriedigend abgefaßt sein werden.

Der unterzeichnete Verleger rechnet auf eine große Theilnahme des Publicums;der Bogen wird daher im Subscriptionspreise in keinem Falle höher als Gr. zustehen kommen; er hofft ihn selbst noch billiger liefern zu können. Der erste Band,dessen Druck bereits begonnen hat, erscheint im Herbste dieses Jahres, und die übri-gen zwei Bände werden im Laufe des folgenden Jahres beendigt werden.

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III.

Encyklopädisch-philosophisches Lexikon, oder AllgemeinesHandwörterbuch der philosophischen Wissenschaften,nebst ihrer Literatur und Geschichte. Nach dem heu-tigen Standpunkte der Wissenschast bearbeitet undherausgegeben von Wilhelm Traugott Krug.Zweite, verbesserte und vermehrte, Auflage. In vierBänden.

Als im Jahre 1826 die erste Auflage dieses Werks angekündigt wurde, sprachsich die Verlagshandlung darüber gegen das Publicum folgendermaßen aus, wasauch für die zweite Auflage gilt:

,,Die Philosophie hat aufgehört, ein ausschließliches Eigenthum der Schule zusein; sie ist ein Gemeingut der Menschheit geworden, indem Alle, die auf eine höhereGeistesbildung Anspruch machen, sich mit der Philosophie befreundet und sich nachihren anderweiten Lebensverhältnissen mehr oder weniger von derselben angeeignethaben. Zwar klagen manche Philosophen über den Kaltsi'nn, mit dem jetzt Werke,die ein neues philosophisches System ankündigen, vom größern Lesepublicum aufge-nommen werden. Aber dieser Kaltsinn betrifft nicht die freiere und regsamereWeltweisheit, sondern nur die in den Fesseln des Systems einherschreitendeSchulweisheit, und ist auch bloß eine vorübergehende Erscheinung, veranlaßtdurch die Menge von Systemen, welche seit Kant's Kritik rasch hintereinander her-vortraten, sich mit großem Geräusch als die einzig und allgemein gültigen ankün-digten, und sich doch gegenseitig mit großer Erbitterung der Gemüther vernichteten.Lassen wir also jene Klage auf sich beruhen und suchen wir vielmehr die Theilnahmedes Publicums an philosophischen Studien dadurch zu beleben und zu erhöhen, daßwir ihm den Zugang zum Heiligthume der Wissenschaft möglichst erleichtern! Dennalle Wissenschaft soll ja doch zuletzt der Menschheit dienen. Wie kantz sie aber das,wenn die wissenschaftlichen Forschungen der Gelehrten nicht ins Leben übergehen?Und wie können sie ins Leben übergehen, wenn nicht der größere Theil des gebilde-ten Publicums, der sich immer außer der Schule befindet, in Stand gesetzt wird,an jenen Forschungen Theil zu nehmen?"

Zu diesem Zwecke nun kündigen wir dem Publicum ein neues philosopbi-sches Wörterbuch an, da die frühern Werke dieser Art jetzt veraltet und außerGebrauch gekommen, weil sie dem heutigen Standpunkte der Wissenschaft nicht mehrangemessen sind. Es versteht sich dabei von selbst, daß ein solches Werk nicht aus-schließlich für Philosophen von Profession bestimmt sein kann; denn diese Haltensichlieber an Systeme und greifen nur zuweilen nach einem Wörterbuche. Hingegenfür gebildete Liebhaber der Wissenschaft oder überhaupt für Leser von allgemeinerBildung ist gerade ein philosophisches Wörterbuch recht brauchbar, weil sie sich darinschnell über jeden im Gespräche oder beim Lesen anderer Schriften vorkommendenphilosophischen Gegenstand und über jeden philosophischen Kunftausdruck, der, alsein Erzeugniß der Gelehrtensprache, für die Meisten unverständlich ist, Raths erho-