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ihn der Aufall in dem Hafen von Valparaiso mit dem Capitain Byron, einemEnkel des gleichnamigen Erdumschiffers, zusammen, der von den Sandwich-jnseln kam, wo er dem unsterblichen Cook ein Denkmal errichtet hatte. In kauf-mannischem Interesse trat 1835 der Capitain Sali; von Bordeaux eine Reise umdie Welt an, während welcher er am 18. Zun. 1826 die fast zwei Meilen langeJsle Bordelaise entdeckte. Gleichzeitig veranstaltete die französische Regierungeine neue wissenschaftliche Reise zur Erforschung der Küsten von Neuseeland undder noch wenig gekannten Inselgruppen, welche Bougainville die Louisiade nannte,sowie, um über das Schicksal des unglücklichen Laperouse Licht zu gewinnen. Dergewandte Dumont d'Urville, der sich schon früher unter Capitain Gautier durchAufnahme der Küsten des schwarzen Meers und zuletzt, als Duperrey's Begleiter,durch seine nautischen Kenntnisse ausgezeichnet hatte, erhielt den Oberbefehl. Ihmwaren Quoy, Gaimard, Jacquinet, Lottin, Gressien, Faraquet, Lesson, Samsonund Lauvergne beigegeben. Die Aufgabe wurde auf das glänzendste gelöst. Außerdm geographischen Bereicherungen — ungefähr 200 Inseln wurden bestimmt,wovon 70 — 80 noch auf keiner Karte verzeichnet waren, manche Häfen unter-sucht, die Cooksstraße gemessen u. s. w. —, gewann die Naturkunde und Ethno-graphie der bisher am wenigsten bekannten Länder ein neues 'Ansehen. D'Urvilleist der erste Franzose, der auf seiner Reise um die Erde 1826—29 so glücklichwar, die Schuld zu tilgen, welche Frankreich einem großen Unglücke noch nichtI abgetragen hatte. Die traurige Stelle, wo die Fahrzeuge des kühnen Laperousevon den Wellen verschlungen wurden — das Eiland Manikoro —, schon frühervon dem in britisch-ostindischen Diensten stehenden Capitain Dillon gesehen, wurdevon ihm erkannt. Ein Kenotaph in der Mitte des großen Ozeans ist das traurigeResultat vierzigjähriger Nachforschung. Auch der Capitain Legourant de Tromelin,der mit der Corvette LaBayonnaise dem Capitain d'Urville von Peru aus fast auf! dem Fuße nachfolgte, fand weiter keine bestimmte Spur. Er kam den 3. Jun. 1828nach Manikoro, kaum drei Monate nach d'Urville s Abreise von der Insel, wo erdas Denkmal (ein Obelisk aus Kudiholz) unverletzt fand, und noch eine Messing-platte mit der Inschrift: „^uxmunes de laperouse et de ses compu^noos,dommoge de In corvette du koi La^onnuise 12 sinn 1828", hinzufügte. I .V.Blosseville, vormaliger Begleiter Duperrey's, sammelte 1829 am Bord der Cor-vette La Chevrette, unter Lieutenant Fabre, wichtige Materialien zu einer ver-besserten geographischen Ortsbestimmung, Beobachtungen über Magnetismus,Meteorologie und Alles, was für die Nautik und Erdkunde wichtig sein kann,libngens ist es gar nichts Seltenes, daß Schiffe, welche Privatpersonen angehö-ren, freilich meist mercantilischer Zwecke wegen, Reisen um die Welt machen. SoCapitain Duhautcilly mit dem von Martin Lafitte und Co. in Havre ausgerü-ckten Schiffe Heros 1826 — 29; Capitain Boullenger mit dem Fahrzeuge,General Lafayette, auf Kosten des Hauses Bickhamm in Brest 1827—29; Capi-rain Cormier aus Bordeaux mit der Rose 1827—29.
Die alte Seemacht Holland, welche seit mehr als einem Jahrhundert geruht' >r> haben schien, raffte sich in der neuesten Zeit wieder aus ihrem Schlummer empor,i'ieutenant P. Troost machte von 1824—26 mit der Fregatte Marie Reigersbergsind der Corvette Pollux eine Reise um die Welt, die jedoch für die Erdkunde nicht^ns Ergebniß gewährte, das man davon erwartet hatte. Der russische Capitainbn Bellingshausen hat auf seiner Reise um die Welt 1819 — 21 unter 68° 57'V. und 90° 41' W. L. die große Peters l.-Insel, Alexandersküste, die Eiland-Mpen Wittgenstein, Miloradowitsch, Tschitschakoff, Sacken, Barclay de Tolly,?olchonsky, Araktschejeff, sammtlich zum Archipel der niedrigen Inseln gehörend^ Ganzen 16 neue Eilande), aufgefunden, und durch Umschissung des Sand-H'chlandes bewiesen, daß dies keinen Zusammenhang mit irgend einem Conti-