England
der große Friedensantrag von der Regierung ausgehen sollte. Seit dem Schlüsse n a
der Parlamentssitzung hatte der Herzog von Wellington seinen ganzen Einfluß ausi ^
geboten, die Abneigung des Königs zu besiegen, der ein Jahr früher gegen zweiBischöfe seine, der Emancipation ungünstigen Gesinnungen laut erklärt, und sieermächtigt hatte, dieselben ihren Untergebenen bekannt zu machen. Was den '^Dktit der ^Herzog und den Minister des Innern selbst genöthigt hatte, ihren Widastand auf- gestioszugeben, die drohende Gefahr eines Aufruhrs, ward auch benutzt, den König zu ge- H M'ch^Winnen, und ihre Bemühungen mußten um so wirksamer sein, je drohender die Ä^tras,Aufregung war, welche der katholische Verein in Irland wahrend dee letzten Mo- ^
nate des Jahres 1828 unter dem Volke hervorrief. Erst wenige Tage vor der Er-
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öffnung des Parlaments aber war der Widerstand des Königs besiegt, und diese ^her Mhs
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Verhandlungen wurden von dem Herzog, um jede widerstrebende «ußere Einwir- ' ! Sinkenkung zu verhüten, in einen so dichten Schleier gehüllt, daß seine Anhänger, fest in
ihrem Vertrauen auf seine erklarten Grundsätze, durch die Thronrede am 5. Febr. einer
1829 überrascht wurden, worin der König dem Parlament empfahi, die Gesetze zu --erwägen, we lche die staatsbürgerliche Ungleichheit der Katholiken begründeten, und ^»tenu ^ s'.zu untersuchen, ob die Aufhebung der gesetzlichen Beschrankungen mit der Erhal- ? ^ i 'run'g der Rechte der protestantischen Landeskirche vereinbar se». Seines Einflusses ^auf das Parlament gewiß, brachte das Ministerium am 10. Febr. durch Peel
hätten
den Antrag auf die Unterdrückung des katholischen Vereins in das Haus der Ge- HnThmmnz Mt>
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meinen, um die Ehre der Gesetze zu retten, welchen der Verein, durch die Schwache
der Regierung ermuthigt, so lange getrotzt hatte, und um den zu eröffnenden Ver- ssie, in eiNM zah
Handlungen über die Ansprüche'der Katholiken den Schein völliger Unabhängigkeit Äichm Andeutung!
von allem äußern Zwange zu geben. Ehe noch dieser Antrag ohne Widerstand ü«flcrumschlung
durchgegangen war, hatte der Verein sich freiwillig aufgelöst, und die vorbereitende mit der Inschrift!
Verhandlung erschien nun in dem lacherlichen Lichte einer drehenden Stellung, i', Wie hartnäckig V
welche das Unvermögen verbergen mußte, mit den kühnen Sprechern einer gereiz- MW »der unmitl
ten Volksmenge von 7 Millionen einen ernstlichen Kampf zu beginnen. Am 5. !, Brougham's Antü
März brachte Peel die entscheidende Maßregel vor das Haus der Gemeinen. Der «iflitDarlegung dcr a
Sieg war gesichert, ehe der Kampf eröffnet wurde. Die Minister vereinigten sich z, iMmDruden i
mit den Freunden der Emancipation auf den Oppositions-bänken, und entschlossen, Nwuud üden Antrag durchzusetzen, benutzten sie ihren ganzen Einfluß, um Andere für die
Meinung zu gewinnen, zu welcher sie selbst übergegangen waren, und man sah ^
manche auffallende Beispiele plötzlicher Bekehrung. Nach dem erfolglosen Wider- Z, Englis-cku K'sstände einiger unbeugsamen Gegner ward auch vom Oberhause der Antrag ange-
nommen, den katholischen Staatsbürgern unter einigen beschrankenden Bedingun- M ^ ^
gen den Genuß aller seither ihnen versagten staatsbürgerlichen Rechte zu gewäh- tz
ren. (S. Emancipation der Katholiken.) So verdankte Wellington ^ m,der unvermeidlichen Nachgiebigkeit gegen den Drang der Umstände den Ruhm,
eine versöhnende Maßregel vollzogen zu haben, die so viele treffliche Manner seit ^ die h
50 Jahren aus Überzeugung und Rechtsgefühl verfochten und durch ihre Vemü- ^
Hungen der öffentlichen Meinung empfohlen hatten, sodaß nicht mit Unrecht von ^ schn. ^
ihm gesagt worden ist, er sei zur zwölften Stunde zu den Arbeitern gekommen. ^
Gleichzeitig mit der Emancipationsfrage ward über den Gesetzentwurf ver- tz/ ^schsl, ^handelt, die irländischen Freisassen, deren Ländereien 40 Schillinge eintrugen, ih- ^ 'res Stimmrechts zu berauben und das Wahlrecht an ein Einkonimen von 10 Pf. "^kts
Sterling zu binden. Die Absicht dieser Verfügung war, die Wahlen von dem ent- zscheidenden Einflüsse zu befreien, welcher nach den jüngsten Erfahrungen stets von
der katholischen Geistlichkeit auf die dürftigen stimmberechtigten Katholiken ausg-e- As-ch ^
übt werden konnte. In den Besorgnissen, welche dieser Einfluß erweckte, lag eineHauplursache des Entschlusses derRegierung, die Emancipation selbst in ihreHand , ^ ^erzu nehmen. Die irländischen Mitglieder des Parlaments fürchteten für ihre Sitzes A